HSV-Vorstand Dr. Thomas Wüstefeld
  • HSV-Vorstand Dr. Thomas Wüstefeld schaute im Trainingslager der Profis in Spanien vorbei.
  • Foto: WITTERS

HSV-Boss Wüstefeld plant ernstes Gespräch mit Tschentscher

Am Donnerstag trat Dr. Thomas Wüstefeld sein Amt als kommissarischer Vorstand beim HSV an. Seinen ersten offiziellen Arbeitstag in neuer Position erlebte er in Sotogrande bei der Mannschaft. Zusammen mit Finanzdirektor Eric Huwer, der ohnehin gerade in Spanien Urlaub gemacht hat,  schaute Wüstefeld beim HSV-Trainingslager vorbei.

„Der Besuch war schon losgelöst von der jetzigen Aktualität geplant. Ich wollte ein bisschen das Team kennenlernen, mir das Training anschauen und mit den Jungs sprechen“, erklärte Wüstefeld, der die Reise nach Spanien auf eigene Kosten organisiert hatte. Am Samstag reist er zusammen mit der Mannschaft zurück nach Hamburg.


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Im Trainingslager stellte Sportvorstand Jonas Boldt das neue Vorstandsmitglied der Mannschaft vor. Wüstefeld nutzte die Zeit, um selbst ein paar Worte an das Team zu richten, führte zudem Gespräche mit Boldt, um die Zukunftsplanung des HSV voranzutreiben.

Wüstefeld will dabei helfen, den HSV zu formen

Einmal mehr deutlich machte Wüstefeld, dass er sich als Teamplayer sieht. Nicht seine Person, sondern nur der HSV steht für ihn im Vordergrund. Er will helfen, den Klub zu formen und ein Drehbuch für eine bessere Zukunft gestalten.

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Die weiterhin sehr belastende Corona-Situation inklusive wirtschaftlicher Folgen wird in den nächsten Wochen ein großes Thema für ihn sein. Erste Gespräche mit der Hamburger Politik hat er bereits geführt, um Antworten auf die für ihn  „nicht nachvollziehbare Corona-Behandlung“ des Profisports zu bekommen. Befriedigende Antworten gab es bislang nicht. Um das zu ändern, kündigte Wüstefeld an, dass er zeitnah nach der Rückkehr in Hamburg auch das Gespräch mit  dem Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher suchen will.

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