Der Parkplatz weiß im Volkspark: Hier könnte es in einigen Jahren komplett anders aussehen.
  • Der HSV-Parkplatz weiß im Volkspark: Hier könnte es in einigen Jahren komplett anders aussehen.
  • Foto: WITTERS

Für bis zu 200 Millionen Euro! HSV plant gigantischen Umbau im Volkspark

Ist das der Weg in eine gigantische Neugestaltung des HSV-Geländes im Volkspark? Wie das „Abendblatt“ berichtet, plant Finanzvorstand Thomas Wüstefeld auf der Fläche des Stadion-Vorplatzes und des Parkplatzes weiß den Umbau in eine Veranstaltungsfläche für bis zu 12.000 Menschen. Unter anderem soll dort auch ein Wolkenkratzer mit mindestens 25 Stockwerken entstehen, zudem hofft Wüstefeld auf eine U-Bahn-Anbindung in den Volkspark, die spätestens 2028 fertiggestellt werden soll.

Ein gigantisches Projekt, das dem 53-Jährigen da vorschwebt. Die Kosten dürften laut „Abendblatt“ bei 150 bis 200 Millionen Euro liegen, getragen werden soll das alles von Investoren, ohne zusätzliche finanzielle Belastung für den HSV. „Die Rückmeldung ist bislang sehr positiv“, sagte Wüstefeld der Zeitung. Er sei bereits im Gespräch mit drei potenziellen Investoren.


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Neben Einzelhandelsflächen und einem erweiterten Gastronomieangebot sollen auch Parkplätze über zwei Ebenen angeboten werden. In dem rund 23.500 qm großen Wolkenkratzer, der den Namen HSV-Tower tragen könnte, sollen Apartments, ein Hotel und weitere HSV-Räumlichkeiten entstehen. Auf der Multifunktionsplaza könnten zudem Konzerte, Events oder Sportveranstaltungen stattfinden.

HSV-Vorstand Wüstefeld hofft auf Unterstützung der Stadt Hamburg

Wüstefeld erhofft sich grundsätzlich die Unterstützung der Hamburger Politik, so wird er im „Abendblatt“ zitiert. Die braucht er auch, denn die Flächen, auf denen gebaut werden soll, gehören der Stadt und nicht dem Verein. In Kürze soll es zu Gesprächen zwischen dem HSV und dem Bezirksamt Altona kommen, ein Termin sei bereits ins Auge gefasst worden.

Bereits in der kommenden Woche wird Wüstefeld mit der Stadt sprechen, dann hat er einen Termin im Rathaus. Im Haushaltsausschuss geht es allerdings vor allem um den Verbleib der 23,5 Millionen Euro, die der HSV einst für die EM-taugliche Modernisierung des Volksparkstadions erhielt – und die zur Gänze anderweitig genutzt wurden.

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