HSV-Fans beim Spiel gegen Sandhausen
  • Gegen Sandhausen durfte der HSV zuletzt 19.950 Fans begrüßen.
  • Foto: WITTERS

Fan-Zoff zwischen HSV und Stadt: Ohne 2G gibt’s keine Erhöhung

Am Sonntag steigt im Volkspark der nächste Hit, dann empfängt der HSV den 1. FC Nürnberg zum Spitzenspiel der Zweiten Liga. Die ewig junge Frage: Wie viele Fans dürfen dann eigentlich dabei sein? Nach wie vor lassen die Behörden den HSV zappeln – und fordern die Umstellung auf das 2G-Verfahren.

Ein Spiel auf Zeit, das vor allem für den Verein und seine Fans nervig ist. Zur Erinnerung: Zuletzt verkündete die Stadt Hamburg erst zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Sandhausen, dass der HSV insgesamt 19.950 Fans im Volkspark begrüßen dürfe. Ganze 2000 mehr, als zuvor erlaubt waren. Schon das sorgte für weiteren Missmut beim HSV. Eine Erhöhung für das Nürnberg-Spiel, für das bereits 16.000 Tickets verkauft wurden, ist äußerst ungewiss.

St. Pauli darf durch das 2G-Verfahren sein halbes Stadion füllen

Der Knackpunkt: Die Stadt propagiert ausdrücklich den Weg, den HSV-Lokalrivale FC St. Pauli eingeschlagen hat. Der Kiezklub setzte gegen Ingolstadt erstmals auf 2G (nur Geimpfte und Genesene),  durfte sein Stadion mit 15.000 Fans zur Hälfte füllen.  Wie aber geht es mit dem HSV weiter?


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Das Problem: Die Stadt stellte dem HSV (setzt noch auf 3G) zwar in Aussicht, bei einer Umstellung ebenfalls mehr Fans begrüßen zu dürfen. Im Volkspark aber erhofft man sich, dann deutlich mehr als nur die Hälfte des Stadions (entspräche 28.500 Besuchern) füllen zu dürfen. Dem Verein schwebt eine Zahl von zumindest 40.000 Fans vor. Nach MOPO-Informationen soll es in der Innenbehörde durchaus Tendenzen geben, eine prozentual höhere Besucherzahl als zuletzt am Millerntor zuzulassen. Dem HSV hat dies aber noch niemand mitgeteilt.

Wieviele Fans dürfen zum Länderspiel in den Volkspark?

Druck bekommt die Stadt nach und nach auch vonseiten des DFB. Am 8. Oktober steigt im Volkspark das WM-Qualifikationsspiel  gegen Rumänien. Der Verkauf der Tickets konnte noch nicht starten – denn auch der Verband weiß noch nicht, wie viele Karten er überhaupt veräußern darf.

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