x
x
x
Ludovit Reis überzeugte beim HSV-Test in Neetze und erzielte zwei Tore.
  • Ludovit Reis überzeugte beim HSV-Test in Neetze und erzielte zwei Tore.
  • Foto: WITTERS

„Es kann noch alles passieren!“ Reis lässt seine Zukunft beim HSV offen

Gleich fünf HSV-Spieler erzielten beim Testspiel in Neetze (12:0) einen Doppelpack. Dazu gehörte auch Ludovit Reis. Wirklich überraschend kam das nicht. Der Niederländer präsentierte sich zum Start in die Vorbereitung sehr motiviert und engagiert. Passend dazu gab es nun auch von ihm eine Liebeserklärung an den HSV. Seine Zukunft in Hamburg lässt er allerdings offen.

Eine Schulterverletzung inklusive Operation hatten in der vergangenen Saison dazu geführt, dass Reis viele Spiele verpasste oder nur angeschlagen mitwirken konnte. Diese Leidenszeit ist nun vorbei. „Ich bin jetzt wieder komplett fit und voll dabei, mein Kopf ist klar“, sagt Reis, für den auch die etwas längere Sommerpause „sehr wichtig“ war, um alle Akkus wieder aufzulaufen.

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.

Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Der Mittelfeld-Anführer hätte die Pause auch nutzen können, um den HSV zu verlassen. In seinem noch bis 2026 laufenden Vertrag gab es eine Ausstiegsklausel. Bis zum 15. Juni hätte Reis diese ziehen können. Das tat er nicht. Womöglich lag es auch an dem zu hohen Preis (rund sechs Millionen Euro). Definitiv entschieden ist für ihn sein Verbleib in Hamburg auf jeden Fall noch nicht.

Ludovit Reis gibt Liebeserklärung an den HSV ab

Auf die Frage nach seiner Zukunft gibt es von Reis zunächst eine Liebeserklärung an den HSV als Antwort. „Ich habe immer gesagt, der HSV ist ein geiler Verein. Er hat mir sehr viel geholfen. Das ist mein Zuhause geworden. Ich liebe die Stadt und ich liebe den HSV. Mein Herz ist immer blau“, sagt der 24-Jährige. Mit Blick auf die Zukunft und den weiteren Verlauf der Transferperiode fügt er dann allerdings auch hinzu: „Wir sehen später, was noch passiert. Es kann noch alles passieren.“

Für ein Wechsel muss es die HSV-Freigabe geben

Im Klartext heißt das: So richtig entschieden ist bei Reis für die neue Saison noch nichts. Fest steht auf der anderen Seite allerdings auch: Sollte er noch wechseln wollen, müsste es vom HSV die Freigabe geben. Das wird nur passieren, wenn am Ende auch der Preis stimmt.

Das könnte Sie auch interessieren: „Muss ehrlich sein“: Wie der HSV-Kapitän über Trainer, Wechsel und St. Pauli denkt

Viele Fragezeichen, die entscheidenden Antworten wird es in den kommenden Wochen geben. Reis will sich davon nicht beeinflussen oder ablenken lassen. „Wir haben ein Ziel zusammen, das wollen wir erreichen Ich bin hier mit 100 Prozent und gebe alles“, sagt er. Deutlich zu sehen war das zuletzt im Training und auch beim Test in Neetze.

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp