William Mikelbrencis (r.) und HSV-Sportvorstand Jonas Boldt.
  • William Mikelbrencis (r.) wird von HSV-Sportvorstand Jonas Boldt nach dem Pokal-Aus in Leipzig aufgerichtet. Nun soll der Franzose von Beginn an ran.
  • Foto: WITTERS

Startelf-Debüt beim HSV: Wie Walter über Mikelbrencis (18) denkt

Auf diese Gelegenheit musste er fast zwei Monate lang warten. Ende August wechselte William Mikelbrencis für eine Ablöse von zunächst 700.000 Euro (plus mögliche Boni) aus Metz zum HSV – und sollte eigentlich in aller Ruhe reifen. Nun aber wird der 18-Jährige dringend gebraucht: Am Sonntag gegen Magdeburg (13.30 Uhr, live bei Sky) ist Mikelbrencis als Ersatz für den verletzten Moritz Heyer fest eingeplant.

Die Feuertaufe des Franzosen dürfte es in sich haben. 53.000 Tickets wurden für die Partie bereits abgesetzt, der Volkspark wird mächtig voll. Und nach zuletzt einem Remis und zwei Pleiten (erst gegen St Pauli, dann im Pokal in Leipzig) steht der HSV am Sonntag schon ziemlich unter Druck.


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Hält Mikelbrencis dem stand? Tim Walter ist davon überzeugt. „Sonst wäre er nicht hier“, sagt der Trainer auf die Frage, ob er dem Franzosen die Heyer-Rolle hinten rechts zutraue. Eins zu eins sei der Platzhirsch nicht zu ersetzen, „aber das ist eine Chance. Er hat das Potenzial dazu.“

HSV-Trainer Walter wollte Mikelbrencis mehr Zeit geben

Walter hätte dem U19-Nationalspieler gern mehr Zeit zur Eingewöhnung eingeräumt. „Es geht darum, dass er die Sprache noch nicht ganz versteht und die Spielidee etwas ganz Neues ist.“ Die Kollegen aber bemühen sich auffällig intensiv um den Franzosen. Wenn im Training Übungen anstehen, springt neben Landsmann Jean-Luc Dompé zumeist noch ein zweiter Akteur als Dolmetscher zur Seite. Insbesondere Jonas Mefferts Bemühen ist offensichtlich.

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Allen Widrigkeiten zum Trotz: Am Sonntag kann Mikelbrencis sich frei spielen. Wäre wichtig – denn Heyer wird dem HSV auch in den kommenden vier Partien des Jahres fehlen.

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