HSV-Talent Faride Alidou
  • Unter Beobachtung: Faride Alidou wechselt spätestens im Sommer vom HSV zu Eintracht Frankfurt.
  • Foto: WITTERS

Alle Augen beim HSV auf Alidou – hält er dem Druck stand?

Kurz vor Weihnachten hatte sich Faride Alidou entschieden, dass er seinen Vertrag im Volkspark nicht verlängern wird. Der Youngster, der wenige Wochen zuvor noch vor der Nordtribüne demonstrativ das HSV-Logo auf seinem Trikot geküsst hatte, wird spätestens im kommenden Sommer zur Eintracht nach Frankfurt in die Bundesliga wechseln. Auch ein Abgang direkt im Winter ist noch nicht komplett ausgeschlossen. Zum Start in die zweite Saisonhälfte soll er am Freitag aber erst mal dem HSV in Dresden helfen. Viele Augen werden dabei auf ihn gerichtet sein.

Im Training und im Umgang mit seinen Mitspielern ließ sich Alidou zuletzt nichts von seinem bevorstehenden Abgang aus Hamburg anmerken. Professionell geht er mit der Situation um. Nichts war bislang davon zu sehen oder zu spüren, dass er sich gedanklich bereits vom HSV verabschiedet hat. Das hat auch sein Trainer so registriert. Und genau deswegen will er auch weiter auf den 20-jährigen Offensivspieler setzen. „Ich habe mit Faride ein sehr gutes Verhältnis und weiß genau, wie man ihn anpackt. Ich glaube, das ist auch wichtig bei dem Jungen“, sagt Tim Walter.


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Für das Spiel am Freitag in Dresden ist Alidou fit. Vieles spricht dafür, dass er wie in den letzten Spielen vor der Winterpause auch in der Startelf stehen wird.  Zeigt er auch die gleiche Leistung? In neun Zweitliga-Einsätzen sorgte der HSV-Aufsteiger der Saison bislang für zwei Tore, vier weitere Treffer bereitete Alidou vor.

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Dass nun erst mal keine (oder wenige) Fans im Stadion sein werden, ist für den Offensivspieler, der seit der Jugend für den HSV spielt, womöglich ein kleiner Vorteil. Der Druck wird trotzdem da und auch anders sein. Alidou muss liefern, um sich weiter nichts vorwerfen zu lassen. 

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