Klaus Gjasula
  • Nach nur einem Jahr in Hamburg ist das HSV-Kapitel für Klaus Gjasula beendet.
  • Foto: WITTERS

Abschied fix: „Säule“ Gjasula verlässt den HSV vorzeitig

Am Ende ging es dann doch ganz schnell. Bei der Trainingseinheit am Mittwochvormittag fehlte Klaus Gjasula, der Routinier war für Gespräche bei einem neuen Verein freigestellt. Den 31-Jährigen zieht es, wie erwartet, zum Ligakonkurrenten SV Darmstadt 98. Bei den „Lilien“ unterschrieb der albanische Nationalspieler einen Vertrag bis 2023.

Sein inzwischen aufgelöstes Arbeitspapier in Hamburg hatte noch bis kommenden Sommer Gültigkeit, eine Perspektive unter Tim Walter besaß Gjasula aber nicht mehr. „Wir waren immer offen und ehrlich zueinander“, sagte Walter auf der Pressekonferenz am Mittwoch.

HSV: Klaus Gjasula wechselt zu Darmstadt 98

In den ersten drei Pflichtspielen stand der Mittelfeldspieler keine Minute auf dem Platz. Zuletzt hatte ihn zusätzlich noch ein Magen-Darm-Infekt aus der Bahn geworfen. Jetzt nimmt er seinen Helm und verabschiedet sich. „Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen der Lilien war ich schnell davon überzeugt, dass der Schritt nach Darmstadt für mich der richtige ist. Ich habe den SV 98 immer als Verein wahrgenommen, in dem extrem hart dafür gearbeitet wird, die eigenen Ziele zu erreichen“, sagte Gjasula und ergänzte: „Das deckt sich zu einhundert Prozent mit meiner persönlichen Einstellung und dem Weg, den ich bislang gegangen bin.“

Für Gjasula und den HSV endet damit eine unglückliche Zusammenarbeit vorzeitig. Die Trennung dürfte für beide Seiten die richtige Entscheidung sein. „Auch wenn wir uns in ein paar Tagen bereits wiedersehen, möchte ich mich vernünftig verabschieden und dem HSV alles Gute für die Zukunft wünschen“, sagte Gjasula, der mit den „Lilien“ bereits am nächsten Wochenende zurückkehrt.

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Im Sommer 2020 verpflichteten die Bosse den Abräumer ablösefrei aus Paderborn, planten ihn als Säulenspieler ein. Nach mehreren Patzern verlor Gjasula schnell seinen Stammplatz und war zuletzt sportlich außen vor. In Darmstadt wird der Sechser zwar Gehaltseinbußen in Kauf nehmen müssen, kann dafür aber auf dem Platz wieder zum Anführer werden.

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