HSV-Trainer Tim Walter
  • Auch wenn sein Blick anders aussieht: Tim Walter war mit dem HSV-Test gegen Nordsjaelland (7:4) zufrieden.
  • Foto: WITTERS

7:4 im Testspiel: Zwei Youngster spielen sich in Walters Fokus

Ein solches Tor-Festival gab es im Volkspark schon lange nicht mehr. Der HSV hat sein Testspiel gegen den dänischen Erstliga-Klub FC Nordsjælland mit 7:4 (3:2) gewonnen. Dabei probierte Tim Walter taktisch und personell einiges aus.

Es war ein Spiel ohne Anlaufzeit. Nach einer missglückten Rettungsaktion von David Kinsombi brachte Yannick Agnero die Gäste nach drei Minuten in Führung, fast postwendend fiel der Ausgleich durch Miro Muheim (6.). Der HSV, bei dem U19-Kapitän Elijah Krahn erstmals in der Startelf stand und durchspielte, fand besser rein, Moritz Heyer traf zum 2:1 (12.).

HSV gewinnt Testspiel gegen Nordsjaelland deutlich mit 7:4

Nach einem schlimmen Bock von Keeper Marko Johansson, der Nordsjællands Lasso Coulibaly den Ball direkt in den Fuß spielte, hieß es 2:2 (19.). Muheim brachte den HSV aber noch vor der Pause wieder in Front (45.).


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Und Walter setzte den Jugend-Trend fort. Mit Luis Seifert kam ein weiterer U19-Kicker. „Wir erwarten immer, dass sie mutig sind, dass sie Dinge ausprobieren und sich nicht verstecken. Ich finde, das haben beide auch gut gemacht“, lobte Walter seine beiden A-Junioren, die diese Partie wohl nicht so schnell vergessen werden.

Testspiel gegen Nordsjaelland: Zwei HSV-Profis treffen doppelt

Denn es wurde immer wilder. Das 4:2 von Kinsombi (59.) konterte Coulibaly (64.) mit seinem zweiten Treffer. Anschließend tankten Mikkel Kaufmann und Robin Meißner als Flankengeber und Kopfballschütze zum 5:2 (70.) Selbstvertrauen. Der eingewechselte Robert Glatzel erhöhte (73.) und sorgte nach einem weiteren Gegentor durch Adamo Ngalo (79.) vom Elfmeterpunkt für den 7:4-Endstand (87.). Zu diesem Zeitpunkt standen mit Felix Paschke, Bent Andresen und Arlind Rexhepi drei weitere Youngster auf dem Platz. Walter war happy: „Es macht richtig Spaß, dass man immer wieder Junge reinschmeißen kann, die ihr Bestes geben und versuchen mitzuspielen.“

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