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Dani Baijens im Zweikampf gegen Manuel Zehnder
  • Dani Baijens warf bei seinem Comeback direkt acht Tore.
  • Foto: WITTERS

Pokal-Viertelfinale! Aber monatelanger Ausfall bei Hamburgs Handballern

Leere Halle, dürftige Leistung – aber am Ende ein Sieg. Hamburgs Handballer sind ins Viertelfinale des DHB-Pokals eingezogen. Gegen den Bundesliga-Vorletzten ThSV Eisenach kämpfte und mühte sich der ersatzgeschwächte HSVH zu einem 31:28 (14:16) – auch dank Rückkehrer Dani Baijens.

Die Schlusssirene war eine Erlösung nach dem Kraftakt – entsprechend kurz fiel der Siegertanz vor der enttäuschenden Kulisse von nur 1201 Zuschauenden in der Sporthalle Hamburg aus. „Der Sieg und das Erfolgserlebnis waren wichtig“, sagte Trainer Torsten Jansen und atmete tief durch. „Das war ein hartes Stück Arbeit gegen einen kampfstarken Gegner, schwierig – und nicht immer schön.“

Hamburgs Handballer verloren nach gutem Start den Faden

Der HSVH, der ohne die verletzten Andreas Magaard und Dominik Axmann auskommen musste, war zunächst gut ins Spiel gestartet, hatte mit 10:6 (16.) geführt. Doch dann ging gar nichts mehr bei den Hamburgern, die mit 12:15 ins Hintertreffen gerieten (29.). Unterirdisch spielte der HSVH in dieser Phase. Das galt auch für die Keeper-Leistung. Jens Vortmann hielt in den ersten 20 Minuten keinen Ball, Johannes Bitter danach nur vier.

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Nach dem Wechsel war es ein enges Spiel, in das vor allem Dani Baijens Schwung brachte. Der niederländische Nationalspieler feierte acht Wochen nach seinem Mittelhandbruch ein überragendes Comeback (acht Tore), warf am Ende den Sieg heraus.„Ich bin glücklich“, jubelte Baijens. „Mega-geil!“

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Bitter aber: Kreisläufer Magaard (an Krücken in der Halle) hat mutmaßlich wie zuvor Axmann einen Kreuzbandriss erlitten, muss operiert werden und wird monatelang ausfallen.

Tore HSVH: Mortensen (8/3), Baijens (8), Lassen (4), Andersen (4), Tissier (2), Ilic (2), Weller (2), Valiullin (1)

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