HSVH-Torhüter Johannes Bitter jubelt gegen Magdeburg
HSVH-Torhüter Johannes Bitter jubelt gegen Magdeburg
  • HSVH-Keeper Johannes Bitter sah viel Positives im Auftritt seines Teams gegen Magdeburg.
  • Foto: WITTERS

„Hat sich gut angefühlt“: HSV Hamburg trotz Pleite gegen Magdeburg stolz

Am Ende waren es Kleinigkeiten. Die Hamburger Handballer hatten den SC Magdeburg am Rande eines Punktverlustes, mussten sich am Ende nur denkbar knapp mit 28:30 geschlagen geben. Trotz der Niederlage überwog beim HSVH der Stolz auf die eigene Leistung.

„Letztes Jahr hatten wir gegen Magdeburg gar keine Chance“, erinnerte Torwart-Riese Johannes Bitter an die beiden Pleiten (22:32 und 26:34) aus der Vorsaison. „Heute haben wir auf einem sehr hohen Niveau gespielt und nur knapp verloren. Das hat sich gut angefühlt.“

HSV Hamburg hatte Magdeburg am Rande einer Niederlage

Gegen den amtierenden Deutschen Meister und Klub-Weltmeister hielten die Hamburger lange gut mit, gaben ihre Führung erst in der Schlussphase her. „Natürlich ärgert uns das, aber der Stolz überwiegt“, sagte Bitter. „Es ist nur wichtig, dass dieser Prozess weitergeht. Wenn wir das nächste Mal vielleicht einen Fehler weniger machen, verlieren wir nur mit einem Tor – und beim übernächsten Mal holen wir dann ein Unentschieden.“


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Trainer Torsten Jansen sprach seinem Team ebenfalls ein „großes Kompliment“ für den Auftritt aus. „Es war ein Kraftakt für Magdeburg, das sollte uns stolz machen“, freute sich Jansen und setzt auf den Lerneffekt „Wir können noch nicht den Anspruch haben, ganz oben anzugreifen, aber wir sehen, was möglich ist. Wenn wir unsere Chancen in der wichtigen Phase besser nutzen, haben wir große Chancen, so ein Spiel auch mal zu gewinnen.“

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Klar ist für Jansen aber auch, dass die Punkte gegen Magdeburg in der Endabrechnung nicht die entscheidenden sein werden: „Wir spielen noch gegen andere Mannschaften, da zählt es doppelt und dreifach.“

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