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Nicolai Theilinger glänzt im Trikot des HSV Hamburg
  • Nicolai Theilinger darf beim TBV Lemgo bisher vor allem in der Abwehr glänzen.
  • Foto: Imago/Oliver Vogler

Im gleichen Spiel: Nicolai Theilinger vor kurioser Rückkehr nach Hamburg

Es ist gut vier Monate her, da machte er sein letztes Spiel für den HSV Hamburg. Gegen den TBV Lemgo musste Nicolai Theilinger nach einem Sturz auf die Hüfte ausgewechselt werden. An diesem Freitag (19 Uhr/live bei Dyn) kehrt er zurück.

Die Partie ist die gleiche wie damals. Der Unterschied: Theilinger wird nicht im Trikot des HSVH, sondern im Lemgoer Dress auflaufen. „Ich freue mich darauf, die Jungs wiederzusehen“, sagt das Rückraum-Ass, das mit Dominik Axmann noch regelmäßig in Kontakt steht, der MOPO.

Niels Versteijnen überragt im rechten Rückraum von Lemgo

In Lemgo habe er sich „super eingelebt“, auch wenn sich der Wunsch nach mehr Spielzeit im Angriff aufgrund der langen Verletzungspause und des auf seiner Position zurzeit überragenden Niels Versteijnen (6 Spiele, 38 Tore) noch nicht erfüllt hat.

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Erst am 10. August, gut zwei Wochen vor Saisonstart, konnte Theilinger wieder einsteigen. Bei seiner Hüftverletzung hatten sich Schleimbeutel verfestigt. Die Genesung dauerte dadurch deutlich länger als anfangs erwartet. „Das habe ich schon gespürt, dass es dadurch schwieriger wurde für mich“, sagt der frühere Nationalspieler, der darunter als Teamplayer aber nicht zu leiden scheint. „Niels reißt Woche für Woche wirklich was ab. Ich tue eben in der Abwehr alles, um ihn zu entlasten. Und die Saison ist noch jung, ich muss noch in Tritt kommen.“

Nicolai Theilinger hat sich zum Nachhaltigkeitsmanager weitergebildet

Das handballverrückte Lipperland aber hat er auch so schon schätzen gelernt. „Man kennt das ja vielleicht gar nicht so, aber es ist wirklich wahnsinnig schön hier. Und die Wege sind natürlich etwas kürzer als in Hamburg“, sagt der 31-Jährige mit einem Lachen. Schon in Hamburg hatte sich Theilinger zum Nachhaltigkeitsmanager weitergebildet. Mit dem Wechsel des Wohnorts hat sich sein Fokus, zweigleisig zu fahren, nicht verändert. „Ich will nicht mit 35 meine Karriere beenden und dann bei null anfangen“, erklärt er seinen Fleiß auch abseits der Platte. Er wolle versuchen, das Erlernte und seine Handball-Leidenschaft beruflich zu verbinden. „Das sind meine beiden Leidenschaften. Wenn sich das vereinbaren ließe, wäre das super und als Ablenkung natürlich auch gut für den Kopf.“ In den kommenden Monaten könne sich schon etwas Spruchreifes ergeben.

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Ganz aktuell aber gilt der Fokus der Rückkehr nach Hamburg. Die Spiele zwischen beiden Teams seien immer knapp gewesen, weiß Theilinger. „Hamburg ist vielleicht ein bisschen favorisiert, weil sie die letzten drei Partien gewonnen haben und es bei uns zuletzt nicht so lief“, sagt er, „aber es wird ganz sicher eng werden.“

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