Azat Valiullin vom HSV Hamburg
  • Azat Valiullin und der HSVH blieben bei Mitaufsteiger Lübbecke ohne Chance.
  • Foto: IMAGO/Eibner

„Nicht unser Anspruch“: Handballer verlieren verdient beim Mitaufsteiger

Ihre Blicke nach der Schlusssirene sprachen Bände. Fünf Tage, nachdem die Hamburger Handballer das dramatische 28:28 gegen den TBV Lemgo Lippe bejubelt hatten, liefen sie am Donnerstag enttäuscht von der Platte. Beim 27:29 (11:13) bei Mitaufsteiger TuS N-Lübbecke lief kaum etwas zusammen – und der HSVH musste verdient ohne Punkte die Heimreise antreten.

„Ich bin sehr niedergeschlagen, dass wir heute verloren haben – und zwar verdient verloren haben“, sagte Niklas Weller nach einer enttäuschenden Leistung des Teams. Lübbecke habe „unser Spiel sehr gut unterbunden und wir haben es über die vollen 60 Minuten nicht geschafft, Lösungen zu finden“, fasste er zusammen.

HSV Hamburg: HSVH verliert bei TuS N-Lübbecke

Von der ersten Minute tat sich der HSVH schwer vor 1072 Zuschauern in der Merkur Arena, wo Lübbecke vor vier Wochen auch schon den THW Kiel (29:25) geschlagen hatte. „Von Anfang an waren wir heute nicht da“, sagte sich Leif Tissier. „Es war einfach zu wenig heute. Im Endeffekt sind zwei Tore noch schmeichelhaft.“

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Die Hamburger leisteten sich zu viele Fehler, Ungenauigkeiten und technische Fehler. Und Lübbecke spielte sich nach der Pause in eine Rausch – der Vorsprung der Gastgeber wuchs nach einem 7:1-Lauf sogar auf sieben Treffer (21:14, 41.) an.


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ist nicht unser Anspruch“, ärgerte sich Trainer Torsten Jansen über den Auftritt seines Team. Dieses gab sich trotz des klaren Rückstands nicht geschlagen und kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal bis auf zwei Treffer heran. Für Tobias Schimmelbauer war aber klar: Ein Punkt wäre „mit der Leistung nicht verdient gewesen“.

Tore HSVH: Mortensen (8/3), Tissier (5), Weller (4/2), Forstbauer, Schimmelbauer (je 3), Bauer (2), Bergemann, Valiullin (je 1); Zeitstrafen: Lübbecke 5 / Hamburg 5

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