Ellidi Vidarsson im Zweikampf gegen Jacob Lassen
Ellidi Vidarsson im Zweikampf gegen Jacob Lassen
  • Jacob Lassen (r.) und Hamburgs Handballer konnten aus Gummersbach (hier Ellidi Snaer Vidarsson) keine Punkte mitnehmen.
  • Foto: imago/Beautiful Sports

Fünf Minuten fehlen! Hamburger Handballer geben Sieg aus der Hand

Was für ein Finish. In den Schlussminuten der Partie haben die Hamburger Handballer ihre letzten beiden Punkte des Jahres aus der Hand gegeben. Im letzten Spiel vor der WM-Pause verlor der HSVH beim Aufsteiger VfL Gummersbach dramatisch mit 30:31 (17:16) – weil die letzten Aktionen des Spiels nicht gelingen wollten.

Ein technischer Fehler in der 56. Minute, ein Pfostentreffer in der 58. Minute und ein verworfener Siebenmeter in der 60. Minute. Das war die bittere Hamburger Schlussphasen-Bilanz, die dem HSVH den Sieg in Gummersbach kostete.

HSV Hamburg war lange auf einem guten Weg

Dabei waren die Hamburger nach einer etwas schwächeren ersten Halbzeit eigentlich auf dem besten Weg gewesen, sich einen Tag nach Weihnachten nachträglich mit zwei Punkten zu beschenken. Nach zwei Zeitstrafen gegen Gummersbach und der Roten Karte für Tom Kiesler (25.) drehte das Team von Trainer Torsten Jansen die Partie noch vor der Pause.


MOPO

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Die Führung jedoch hatte nur bis zur 58. Minute Bestand. Angeführt von Top-Torjäger Lukas Blohme (neun Tore in neun Versuchen) und getragen von über 4000 Fans in der seit über einer Woche ausverkauften Schwalbe-Arena kam der Aufsteiger zurück ins Spiel, machte mit dem 31:29 knapp 30 Sekunden vor dem Ende alles klar – und sorgte dafür, dass sich die Hamburger nach zuletzt zwei Siegen mit einer Niederlage in die Pause verabschieden.

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Für Jansen und sein Team geht es nämlich nach der über 400 Kilometer langen Rückreise nach Hamburg jetzt erst mal in den Winterurlaub. Wegen der anstehenden WM in Polen und Schweden (11. bis 29. Januar 2023) kehrt der HSVH erst am 19. Februar zum Auswärtsspiel in Magdeburg auf die Platte zurück.

Tore HSVH: Mortensen (9/4), Baijens (6), Andersen, Valiullin (je 4), Lassen, Weller (je 3), Axmann (1)

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