Sea Devils
  • Justin Rogers und Co. müssen Quarterback Jakeb Sullivan und die Offense der Frankfurt Galaxy stoppen.
  • Foto: WITTERS

Darum sind die Hamburg Sea Devils im Football-Finale nur Außenseiter

Die Party ist vorbei, denn die Saison geht weiter. Nach dem Halbfinal-Drama gegen die Panthers Breslau (30:27) bereiten sich die Hamburg Sea Devils nun auf das Finale der European League of Football (ELF) gegen die Frankfurt Galaxy vor.

Über 14.000 Karten sind für das Endspiel am 26. September im Düsseldorfer Fußballstadion bereits verkauft, bis zu 25.000 Fans sind zugelassen. „Wer von den Jungs hat schon vor so einer Kulisse gespielt – und dann noch live im TV? Das wird auch für uns Coaches eine wichtige Aufgabe, die Spieler darauf vorzubereiten“, sagt Trainer Andreas Nommensen.

Finale der European league of Football: Hamburg Sea Devils gegen Frankfurt Galaxy Außenseiter

Seeteufel-Boss Max Paatz erwartet, „dass einigen Spielern die Düse gehen wird“. Daher hoffen alle im Verein, dass Ex-NFL-Star Kasim Edebali seine Verletzung auskuriert und im Finale dabei sein kann.


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Doch so oder so ist klar: Der Favorit sind die „Galaktischen“. „Wir sind der Underdog“, sagt Nommensen und erklärt: „Die Kadertiefe ist Frankfurts größte Stärke. Sie hatten bereits vor der ELF eine feste Mannschaftsstruktur, haben schon wichtige Partien gespielt, das ist ein großer Vorteil.“ Spieler, die wie in Frankfurt teilweise nur am Wochenende eingeflogen werden, so etwas werde es in Hamburg aber nie geben.

Hamburg Sea Devils hoffen im ELF-Endspiel gegen Frankfurt Galaxy auf Ex-NFL-Star Kasim Edebali

Die Sea Devils setzen auf ihren Weg mit vornehmlich Spielern aus der Hansestadt. „Und der Erfolg gibt uns recht”, sagt Coach Nommensen. „Wir stehen ja nicht umsonst im Finale.“ Als einziges Team konnte man zudem die Galaxy bereits schlagen – 17:15 am ersten Spieltag. „Jetzt liegt es an uns, ob die jungen Wilden die Abgeklärten aus Frankfurt noch einmal niederringen können.“

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Eine entscheidende Rolle soll dabei erneut Jadrian Clark spielen. Der US-Quarterback ist begeistert von seinem ersten Jahr in Hamburg. „Alles, was der Coach und Max Paatz vorausgesagt haben, ist eingetreten. Wir haben Frankfurt geschlagen, das Halbfinale erreicht und gewonnen. Und sie haben gesagt, dass wir die Meisterschaft holen werden – daran glaube ich ganz fest.“

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