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Bastian Schweinsteiger bei der Team-Präsentation des FC Bayern
  • Bastian Schweinsteiger fordert vom FC Bayern wieder mehr „Mia san Mia“-Mentalität.
  • Foto: IMAGO / Ulrich Wagner

Zu wenig „Mia san Mia“? Schweinsteiger nimmt Bayern-Stars in die Pflicht

Bastian Schweinsteiger hat an die Stars des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft appelliert, Werte zu verkörpern. „Man muss es leben. Man muss nicht darüber sprechen, man muss es leben“, sagte der frühere Münchner Weltklassespieler. Erfolge seien wichtig, „aber die Art und Weise ist auch wichtig, wie man Fußball spielt“.

„Man muss die Werte, die man vertritt, gerade das Mia-san-Mia-Gen, aber auch für die Nationalmannschaft, man muss die Tugenden, für die uns viele andere Länder beneidet haben – die muss man ein bisschen nach vorne rücken“, sagte Schweinsteiger, der als TV-Experte auch Länderspiele analysiert. Der 38-Jährige holte 2014 in Brasilien mit der DFB-Auswahl den Weltmeistertitel.

Tuchel ist für Schweinsteiger ein „exzellenter Trainer“

Zuvor hatten sich schon Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Trainer Thomas Tuchel mehr Körperlichkeit gewünscht. Nicht jede Mannschaft könne wie Champions-League-Sieger Manchester City von Trainer Pep Guardiola „alles spielerisch lösen“, hatte Hoeneß gesagt. „Die Zweikampfschulung wird meiner Meinung nach sehr wichtig werden. Wir müssen wieder deutschen Fußball spielen, und dazu werden sowohl die deutsche Nationalmannschaft für die EM als auch der FC Bayern ihren Beitrag leisten müssen.“

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Ähnliches wünscht sich auch Tuchel. „Es ist mehrmals gesagt worden, dass uns da eine Giftigkeit und Körperlichkeit gefehlt hat in den Spielen, seit ich Trainer bin. Das ist unbestritten. Das wissen wir und versuchen wir abzustellen“, sagte der 49-Jährige vor der Asienreise an diesem Montag. Tuchel sei ein „exzellenter Trainer“, sagte Schweinsteiger. „Ich hoffe, dass die Mannschaft, die Spielweise wiederfindet, für die der FC Bayern steht und erfolgreich ist.“

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Während und nach der vergangenen Saison hatten sich die Münchner von Vorstandschef Oliver Kahn, Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Trainer Julian Nagelsmann getrennt. „Wenn der CEO, der Sportvorstand und der Trainer gefeuert werden, das heißt schon, dass paar Dinge auch nicht so gelaufen sind, wie es sich die Leute beim FC Bayern vorstellen“, sagte Schweinsteiger. „Man sollte das auch beiseitelegen. Die neue Saison geht es langsam los.“ (dpa/mg)

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