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Willi Orban im Zweikampf um den Ball mit Vinicius Junior
  • Die Zweikämpfe zwischen Reals Vinicius Junior und Leipzigs Willi Orban hatten es in sich. Einmal überspannte der Madrilene den Bogen aber.
  • Foto: imago/ZUMA Wire

Würgegriff und Schubser von Real-Star: Leipzig ätzt gegen „grimmigen“ Schiri

Am Ende eines aufopferungsvollen Kampfes haderte RB Leipzig mal wieder mit dem Schiedsrichter. „Es ist ein klarer Griff zum Hals, der Ball war ganz woanders. Da kann man schon Rot geben“, sagte Kapitän Willi Orban bei DAZN über die Szene in der 54. Minute beim 1:1 (0:0) im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Real Madrid, als ihn Vinicius Junior zu Boden geschubst hatte.

Ausgerechnet der Brasilianer traf dann wenig später (65.) zur Führung für Real – die Leipziger haderten aber auch mit der eigenen Chancenverwertung. „In beiden Spielen waren die Schiris jetzt nicht für uns. Dennoch hatten wir Riesenchancen, deswegen müssen wir selbst Verantwortung übernehmen. Wir hatten heute so viele 100-prozentige Chancen, die wir hätten nutzen müssen“, betonte Orban: „Deswegen müssen wir uns schon auch an die eigene Nase fassen. Aber die Szenen waren jetzt nicht für uns gepfiffen.“

Raum kritisiert Schiri Massa: „Er kann normal mit uns reden“

Auch Linksverteidiger und Orbans Vorlagengeber David Raum kritisierte Schiedsrichter Davide Massa: „Die ein oder andere Art, wie er mit mir und meinen Mitspielern geredet hat, war ein bisschen grimmig. Er ist sicher ein guter Schiedsrichter, aber wir sind auch nette und coole Typen. Er kann ruhig normal mit uns reden. Die Madrid-Spieler wurden ein wenig höflicher angesprochen.“

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RB hatte bereits im Hinspiel gegen die Königlichen (0:1) großes Pech mit dem Unparteiischen gehabt, ein reguläres Tor von Benjamin Sesko war nicht anerkannt worden. In Madrid zeigte RB wieder eine starke Vorstellung, belohnte sich aber nicht. „Wir hatten genug Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden“, sagte Benjamin Henrichs: „Gerade ist es wirklich brutal enttäuschend.“

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Während sich Leipzig über verpasste Chancen und ausgebliebene Karten ärgerte, freute sich Real Madrid übers Weiterkommen. Von einer Fehlentscheidung wollte Trainer Carlo Ancelotti aber nichts wissen. „Er hat zu stark geschubst. Eine Rote Karte habe ich dabei nicht gesehen.“ (sid/dpa)

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