Jubelnde Bochum-Spieler
  • Milos Pantovic (l.) traf erneut aus der Distanz – und führte Bochum damit zum Sieg gegen Freiburg.
  • Foto: imago/Revierfoto

Wie vor vier Wochen! Bochum-Profi erzielt nächstes Siegtor aus 50 Metern

Der Bundesliga-Rückkehrer VfL Bochum darf jubeln. Der Aufsteiger feierte beim 2:1 (0:0) gegen den SC Freiburg den vierten Pflichtspielsieg in Serie im heimischen Ruhrstadion und verabschiedete sich erst einmal aus dem unteren Tabellendrittel. Philipp Lienhart (51.) brachte per Kopf die Freiburger in Führung. Doch Sebastian Polter (54.) glich prompt aus. Der eingewechselte Milos Pantovic (82.) traf für Bochum zum Sieg – und zwar sehr spektakulär.

Freiburg begann im 300. Bundesliga-Spiel von Trainer Christian Streich offensiv: Nico Schlotterbeck verpasste mit einem Kopfball knapp das Ziel (6.). Bochums Keeper Manuel Riemann, der seine muskulären Probleme rechtzeitig überwunden hatte, musste zunächst deutlich häufiger eingreifen als sein Gegenüber Mark Flekken. Der SC war oft einen Schritt schneller, Streich trieb sein Team gewohnt gestenreich und engagiert nach vorne. Das einzige Problem: Es fiel kein Tor.

Bundesliga: VfL Bochum siegt gegen den SC Freiburg

Die größte Chance hatte zunächst Lucas Höler, der zwar zweimal innerhalb von Sekunden den Ball an Riemann vorbei brachte, doch Vassilios Lampropoulos und Erhan Masovic retteten für ihren Torhüter (22.). Kurz vor der Pause lenkte Riemann den Ball nach einem Schuss von Schlotterbeck an den Pfosten (45.).


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Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst nicht. Die Gäste belohnten sich nach Vincenzo Grifos Freistoß mit der verdienten Führung. Doch fast im Gegenzug glich Polter nach Balleroberung von Anthony Losilla und Pass von Holtmann aus. Mit einer Glanzparade verhinderte Riemann gegen Höler einen erneuten Rückstand (62.). Der VfL-Keeper stand nun wieder deutlich mehr im Blickpunkt als sein Gegenüber Flekken, doch das Tor erzielten die Gastgeber.

VfL Bochum: Milos Pantovic trifft erneut aus Mega-Distanz

Einen Ausrutscher von Freiburgs Defensivmann Lienhart nutzte Milos Pantovic, der schon vor einigen Wochen die Partie gegen Hoffenheim mit einem Tor aus 65 Metern entschied, zum Führungstreffer in der 82. Minute. Diesmal betrug die Entfernung circa 45 Meter.

„Es scheint so, als ginge es nur aus der Distanz. Ich hatte vorher schon eine gute Chance, aber die war vielleicht zu nah dran“, flachste der Offensivmann im Anschluss bei Sky.

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Nach packender Schlussphase, in der den Freiburgern bei einer Dreifach-Chance nach Gewühl im Strafraum sogar fast noch der Ausgleich gelang (90.+4), konnte der VfL schließlich den Sprung auf Tabellenplatz zwölf feiern. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge liegt nun bei komfortablen sieben Zählern. (kk/sid)

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