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Manuel Neuer und Marc-Andre ter Stegen beim Aufwärmen der deutschen Nationalmannschaft
  • Dass Manuel Neuer (l.) es an Marc-André ter Stegen (r.) zurück ins Tor der DFB-Auswahl schafft, steht für viele ehemalige Nationalspieler außer Frage.
  • Foto: imago/Michael Weber

„Wie Phönix aus der Asche“: Ex-Nationalspieler glauben an Neuer

Der frühere Weltmeister Sepp Maier glaubt fest daran, dass Nationaltorhüter Manuel Neuer nach seinem Comeback zu alter Stärke zurückfinden wird. „Wenn er es will, dann schafft er es auch wieder! Wie Phönix aus der Asche wird er aufsteigen, die ganzen Diskussionen um ihn werden wieder verstummen und keiner wird merken, dass er zehn Monate gefehlt hat und 37 Jahre jung ist“, prophezeite der 79-Jährige in der „Bild“.

Sein Appell: „Lasst ihn doch erst einmal wieder spielen! Dann wird man es schon sehen, ob er es wieder schafft.“ Auch der frühere Nationalkeeper und -torwarttrainer, Andreas Köpke, rechnet mit einem „richtig starken“ Comeback.

FC Bayern München: Manuel Neuer soll gegen Darmstadt 98 spielen

„Manuels Hauptaugenmerk sollte jetzt nur darauf liegen, gesund und wirklich wieder der Alte zu werden“, sagte der 1990er-Weltmeister Bodo Illgner. „Er muss fit sein und sich wohl zwischen den Pfosten und auf dem Platz fühlen. Man darf nicht vergessen, dass er eine lange Zeit nicht spielen konnte.“ Jens Lehmann, Nationaltorwart bei der Heim-WM 2006, meinte: „Wenn Manuel es will und wieder Normalform erreicht, wird er bei der EM (2024) spielen.“

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Neuer kehrt planmäßig am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Bundesliga-Heimspiel gegen Darmstadt 98 in das Tor des Rekordmeisters zurück. Der Kapitän hat seit seinem Beinbruch im vergangenen Dezember kein Spiel mehr bestritten – was bei Experten zuletzt auch Zweifel an dessen Leistungsfähigkeit sowie der Rolle in der Nationalmannschaft aufkommen ließ.

DFB: Marc-André ter Stegen spielte zuletzt unter Julian Nagelsmann

Toni Schumacher hatte Neuer gar zu einem Rücktritt aus der DFB-Auswahl geraten. „Für mich wäre das Thema Nationalmannschaft dann auch vorbei. Ich war ein Leben lang die Nummer 1, Manuel Neuer auch. Und der soll jetzt zurückkommen und sich auf die Bank setzen? Da gehört eine Menge dazu. Ich weiß nicht, ob er sich damit einen Gefallen tut“, sagte der Europameister von 1980 bei Bild-TV.

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Noch ist unklar, wie der neue Bundestrainer Julian Nagelsmann auf der Torhüterposition plant. In Neuers Abwesenheit war Marc-André ter Stegen, der beim FC Barcelona und auch in der Nationalmannschaft zuletzt starke Leistungen abrief, gesetzt. Das Kapitänsamt beim DFB-Team verlor Neuer während seiner Zwangspause an Ilkay Gündogan. (aw/dpa/sid)

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