Rudi Völler spricht während der Pressekonferenz im DFB-Campus zu den Journalisten
Rudi Völler spricht während der Pressekonferenz im DFB-Campus zu den Journalisten
  • Rudi Völler stellte klar, dass er über 2024 hinaus nicht weiter als Sportdirektor beim DFB arbeiten wird.
  • Foto: imago/Kirchner-Media

Wer folgt auf Völler? Diese drei Weltmeister stehen als Kandidaten fest

Der DFB hat mit Rudi Völler einen neuen Sportdirektor vorgestellt. Bis zur Heim-EM 2024 soll er die Nationalmannschaft leiten und vor dem nächsten Desaster bewahren. Dass er über die EM hinaus weitermacht, kommt für Völler nicht infrage. Deshalb sucht der DFB bereits jetzt schon nach einem Nachfolger und soll offenbar drei Weltmeister von 2014 im Visier haben.

Der frühere Teamchef Völler (62) kehrt zum 1. Februar als neuer „Direktor der A-Nationalmannschaft“ zum DFB zurück. Sein Engagement ist bis zur Heim-EM 2024 befristet. Er selbst nannte die Personalie eines Weichenstellers für die Zukunft „noch wichtiger“ und sieht hier „Jüngere“ am Zug.

Drei Rio-Weltmeister als Kandidaten für den Völler-Posten

Per Mertesacker (38) leitet seit Herbst 2018 die Akademie des FC Arsenal und arbeitet als ZDF-Experte. Sami Khedira (35) berät Vorstandschef Alexander Wehrle beim Bundesligisten VfB Stuttgart – Wehrle ist zugleich Aufsichtsratschef der DFB GmbH & Co. KG und Mitglied der internen DFB-Strukturkommission. Benedikt Höwedes (34) gehört seit Sommer 2021 dem Teammanagement der Nationalmannschaft an.


MOPO

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Laut „kicker“ strebt der Verband „eine zügige Entscheidung“ an, möglichst bis zum nächsten Treffen der Taskforce um Präsident Bernd Neuendorf in rund vier Wochen. Der neue Mann soll sich vor allem der Nachwuchsausbildung am DFB-Campus widmen.

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In der Arbeit der Akademie, die von Tobias Haupt geleitet wird, müsse „ein bisschen was verändert werden“, betonte Völler: „Bei allem innovativen Arbeiten müssen ein paar grundlegende Dinge beibehalten werden. Hin und wieder musst du auch mal nen Zweikampf gewinnen als Jugendlicher.“ Auch Neuendorf sieht „Anpassungsbedarf, insbesondere bei der Akademie und im Nachwuchsbereich“. (sid/yj)

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