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Jude Bellingham geht mit seiner Mannschaft im Rücken auf den Schiedsrichter zu.
  • Es bestand viel Klärungsbedarf nach dem zurückgepfiffenen Treffer: Jude Bellingham sah im Anschluss Rot.
  • Foto: IMAGO / eu-images

„Was zur Hölle?“ Schiri klaut Bellingham das Siegtor – und zeigt ihm Rot

Jude Bellingham trifft in der Nachspielzeit zum vermeintlichen Sieg für Real Madrid – doch der Treffer zählt nicht. Der Ex-Dortmunder protestiert und sieht die Rote Karte. Der Ärger ist groß.

So etwas hatte Carlo Ancelotti noch nicht erlebt. „Es ist etwas noch nie dagewesenes passiert. Das ist mir noch nie passiert und es gibt nichts mehr hinzuzufügen. Ich denke, er hat einen Fehler begangen“, sagte der Trainer nach dem 2:2 von Real Madrid beim FC Valencia.

Der spanische Rekordmeister wähnte sich am Samstag nach einem Kopfballtreffer von Jude Bellingham in der langen Nachspielzeit als Sieger. Doch das Tor zählte nicht, weil Schiedsrichter Jesús Gil Manzano abgepfiffen hatte, während die Flanke geschlagen wurde. Bellingham protestierte heftig und sah dafür die Rote Karte.

Bellingham sieht Rot nach Protesten gegen den Schiedsrichter

„Wir haben uns über die Rote Karte von Bellingham geärgert, weil er nichts Beleidigendes gesagt hat. Es war Enttäuschung. Er hat ‚fucking goal‘ gesagt, und das ist die Wahrheit“, sagte der 64 Jahre alte Ancelotti. „Wir sind total sauer.“ Real legte gegen den Platzverweis Protest ein. „Mal sehen, was der Schiedsrichter ins Protokoll schreibt.“ Laut spanischen Medien hatte Bellingham gesagt: „Verdammt noch mal, das ist ein Tor! Der Ball ist in der Luft. Was zur Hölle ist das?“

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Real bleibt mit 66 Punkten Spitzenreiter vor dem FC Girona, der ebenso wie der drittplatzierte FC Barcelona erst am Sonntag spielt. Am Mittwoch ist dann RB Leipzig zum Achtelfinal-Rückspiel der Champions League zu Gast bei den Königlichen, die das Hinspiel 1:0 gewannen. „Wir müssen zur Normalität zurückkehren, weil wir ein wichtiges Spiel haben“, sagte Ancelotti.

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In Valencia sorgten Hugo Duro (27. Minute) und Roman Jaremtschuk (30.) binnen drei Minuten für die 2:0-Führung der Gastgeber. Vinicius Junior, der in Valencia schon Ziel rassistischer Beleidigungen war, verkürzte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.

Das Real-Team mit Antonio Rüdiger, Toni Kroos und dem genesenen Bellingham drückte nach der Pause auf den Ausgleich, für den dann erneut Vinicius Junior (76.) sorgte. Das nicht gegebene Tor von Ex-BVB-Star Bellingham war der Schlusspunkt der 100-minütigen Partie. „Wenn er pfeift, wenn der Ball geklärt wird, in Ordnung, aber er lässt ihn weitermachen und wir hatten die Gelegenheit“, sagte Ancelotti. (lg/dpa)

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