Ungarn wird für das rassistische Verhalten der „Fans“ in der WM-Quali gegen England von der FIFA bestraft
Ungarn wird für das rassistische Verhalten der „Fans“ in der WM-Quali gegen England von der FIFA bestraft
  • Ungarn wird für das rassistische Verhalten der „Fans“ in der WM-Quali gegen England von der FIFA bestraft
  • Foto: Imago / PA Images

Unverbesserliche Ungarn! Neuer Rassismus-Eklat um England-Stars

Englische Nationalspieler sind in Ungarn erneut Opfer rassistischer Schmähungen geworden. Während des Sieges des EM-Finalisten im WM-Qualifikationsspiel in Budapest (4:0) richteten sich die Rufe am Donnerstagabend gegen den Dortmunder Jude Bellingham und City-Star Raheem Sterling. Die Geste, als Zeichen gegen Rassismus vor dem Anpfiff aufs Knie zu gehen, wurde in der Puskas Arena niedergebuht.

„Diese Welt wird moderner“, sagte „Three-Lions“-Coach Gareth Southgate im BBC-Radio, „und obwohl manche Menschen in ihrem Denken und ihren Vorurteilen gefangen sind, werden sie am Ende die Dinosaurier sein – denn die Welt verändert sich.“

England – Ungarn: Sterling und Bellingham von „Fans“ rassistisch beleidigt

Der nationale Verband FA kündigte an, die FIFA einzuschalten. „Wir unterstützen Spieler und Staff weiterhin in ihrem gemeinsamen Bestreben, Diskriminierung in jeglicher Form aufzuzeigen und zu bekämpfen“, teilte die FA in der Nacht zum Freitag mit.

Der verletzte Marcus Rashford, selbst mehrfach Opfer von Rassismus, twitterte zu dem FA-Statement: „Meine Brüder. Jeder Einzelne von ihnen. Stolz auf euch Jungs.“

Ungarns „Fans“: Rassistische Wiederholungstäter

Wegen des diskriminierenden Verhaltens ihrer Fans im Laufe der EM waren die Ungarn von der UEF) zu drei Geisterspielen verurteilt worden, die WM-Qualifikation fällt allerdings unter die Zuständigkeit des Weltverbandes FIFA. Daher waren Zuschauerinnen und Zuschauer erlaubt.

Englands Fußballer bereits mehrfach Opfer von Rassismus

Im Oktober 2019 war das EM-Qualifikationsspiel der Engländer in Bulgarien wegen rassistischer Angriffe zweimal unterbrochen worden. Ein halbes Jahr zuvor gab es rassistische Gesänge gegen englische Spieler in Montenegro.

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Auch nach der Niederlage im EM-Endspiel gegen Italien im Elfmeterschießen wurden Jadon Sancho, Marcus Rashford und Bukayo Saka, die drei englischen Schützen, die verschossen hatten, in den Sozialen Medien rassistisch beleidigt. (sid/seb)

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