Trotz des russischen Angriffskrieges soll in der Ukraine ab August wieder der Ball rollen.
  • Trotz des russischen Angriffskrieges soll in der Ukraine ab August wieder der Ball rollen.
  • Foto: Imago / Zuma Wire

Trotz russischer Angriffe: Ukrainische Liga startet im August

Trotz Russlands anhaltender Kriegsattacken soll die ukrainische Meisterschaft in eine neue Saison starten. Nach Angaben von Sportminister Vadim Guzait soll der Ball symbolträchtig ab dem ukrainischen Nationalfeiertag der Unabhängigkeit von der ehemaligen UdSSR am 23. August wieder in der höchsten Klasse des Landes rollen.

„Es ist sehr wichtig, den tollen Fußball wie andere Landesmeisterschaften in der Ukraine wieder aufzunehmen. Wir kämpfen und gewinnen weiter. Wir beweisen ständig, dass die Ukrainer ein Volk von Gewinner sind“, schrieb Guzait am Montag auf seiner Facebook-Seite.

Der Beschluss zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs fiel durch Vereinbarungen mit zahlreichen Seiten. Laut Guzait waren an der Entscheidung neben dem nationalen Verband auch das Verteidigungs-, Innen- und Wirtschaftsministerium, die Nationalpolizei sowie die Stadtmilitärverwaltungen der Metropole Kiew und anderer Orte beteiligt.

Spiele finden unter Vorschriften des Kriegsrechts statt

„Die Spiele finden in der Ukraine unter den Vorschriften des Kriegsrechts ohne Zuschauer und unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen statt. Bei Luftangriffen werden die Spiele unterbrochen, damit sich alle Beteiligten in Sicherheit bringen können“, erläuterte Guzait die Pläne.


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Angesichts der Zerstörung vieler Stadien und Trainingszentren durch russische Angriffe erscheint das Projekt sehr ambitioniert. Möglicherweise müssen einige Klubs für ihre Heimspiele in intakt gebliebene Stadien ausweichen.
Die vergangene Saison in der ukrainischen Meisterschaft war Ende April über zwei Monate nach Beginn von Russlands völkerrechtswidriger Invasion abgebrochen worden.

Durch den Krieg wurde in der abgebrochenen Saison kein Meister gekührt

Als finale Abschlusstabelle wurde nach wochenlanger Aussetzung der Begegnungen die Stände vom Tag des russischen Überfalls am 24. Februar gewertet. Die letzten regulären Spiele vor der Winterpause hatten Mitte Dezember vergangenen Jahres stattgefunden.

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Zwar führte dabei Schachtjor Donezk das Ranking mit zwei Punkten Vorsprung vor Titelverteidiger Dynamo Kiew an, aber einen Meister rief der Verband nicht aus. Beiden Klubs wird voraussichtlich ein Platz in der Champions-League-Qualifikation zugesprochen. (dpa/pw)

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