Fußball vom Supercoppa in der Vitrine
Fußball vom Supercoppa in der Vitrine
  • Nach jedem Tor bei der Supercoppa wurde der Ball in einer solchen Vitrine verstaut.
  • Foto: Twitter/SiavoushF

Skurrile Aktion: Saudis packen Ball nach Tor in Vitrine – und versteigern ihn

Dass die italienische Supercoppa zwischen Inter und AC Mailand (3:0) am Mittwochabend erneut nicht in Italien, sondern im King Fahd Stadion im saudi-arabischen Riad stattfand, sorgt jährlich für Unmut bei einigen italienischen Fußballfans. Eine skurrile Aktion aber dürfte in diesem Jahr für noch viel mehr Aufsehen sorgen: Nach jedem der drei Tore wurde der Ball sorgfältig in einer Vitrine verstaut – um ihn nach dem Spiel teuer zu versteigern.

Während Inter Mailand das traditionelle Duell zwischen italienischem Meister und Pokalsieger klar für sich entschied und die drei Treffer von Federico Dimarco (10.), Ex-Bundesliga-Torjäger Edin Dzeko (21.) und Weltmeister Lautaro Martínez (77.) bejubelte, beobachteten die Fans verwundert, was nach den jeweiligen Toren passierte. Ein Mitarbeiter im Stadion schnappte sich sofort den Ball und packte ihn in eine Glasvitrine am Spielfeldrand.

Dort wurde das Spielgerät bis nach dem Ende der Partie aufbewahrt, fast wie ein wertvoller Schatz. Die Begegnung wurde mit einem anderen Ball fortgesetzt – bis eben das nächste Tor fiel und die Kugel erneut ausgetauscht werden musste. Schließlich soll sie nun bei einer Versteigerung viel Geld einbringen.

Supercoppa: Ball wird an NFT-Besitzer versteigert

Ausgedacht hat sich die Aktion Socios, ein Sponsor der italienischen Serie A und ein Anbieter für Fan-Token. Er versteigert die Bälle nun an NFT-Besitzer – denn die Bälle enthalten einen besonderen Chip, dank dem der Gewinner der Aktion das jeweils mit diesem Ball erzielte Tor auf seinem Smartphone ansehen kann. Das Unternehmen wirbt damit für seine NFC- und Blockchain-Technologie.


MOPO

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„Wir erfüllen damit wieder einmal die Wünsche der Fans, indem wir ihnen die Möglichkeit bieten, ein einmaliges Sammlerstück zu erwerben“, wird Liga-Präsident Luigi De Siervo vom Medienmagazin „SportsPro“ zitiert. „Dadurch fühlen sie sich mehr und mehr mit den Ereignissen auf dem Feld verbunden.“

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Mit dem 3:0-Sieg am Mittwochabend sicherte sich Inter Mailand zum siebten Mal die Trophäe und zog dadurch mit dem Lokalrivalen AC gleich. Rekordsieger ist Juventus Turin mit neun Titeln. Der seit 1988 ausgetragene Wettbewerb findet häufig im Ausland statt, Saudi-Arabien war nun zum dritten Mal in fünf Jahren Gastgeber des Spiels.

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