Trat Kaiserslauterns Cheftrainer Jeff Saibene aus bislang ungeklärten Gründen von hinten in die Beine: Ingolstadts Sportdirektor Michael Henke
  • Trat Kaiserslauterns Cheftrainer Jeff Saibene aus bislang ungeklärten Gründen von hinten in die Beine: Ingolstadts Sportdirektor Michael Henke
  • Foto: imago images/Passion2Press

Skandal in der dritten Liga: Sportdirektor tritt Trainer von hinten in die Beine

Riesen Aufreger auf dem Betztenberg! Nach dem Schlusspfiff der Partie zwischen Kaiserslautern und Ingolstadt (1:1) kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen FCI-Sportdirektor Michael Henke und Kaiserslautern-Trainer Jeff Saibene. Während des Handshakes aller Beteiligten trat Henke dem Cheftrainer der roten Teufel von hinten in die Beine.

Das sportliche Geschehen rückte schon nach der Horror-Verletzung von FCK-Profi Dominik Schad in den Hintergrund. Der Rechtsverteidiger prallte kurz vor Schlusspfiff unglücklich mit Gegenspieler Nico Preißinger zusammen, wobei sein rechtes Bein wegknickte. Noch auf dem Spielfeld wurde dem 23-Jährigem eine Infusion gelegt. Schad wird rund ein halbes Jahr fehlen.

Nach Horror-Verletzung: Henke tritt FCK-Trainer von hinten in die Beine

Nach dem Abpfiff merkte man den Spielern den Schock sichtlich an. Für den Eklat sorgte dann FCI-Sportdirektor Michael Henke. Während des bekannten Handshakes aller Beteiligten beider Vereine trat Henke dem Cheftrainer Saibene von hinten in die Beine. Seiner Tat bewusst suchte der 63-Jährige schnell das Weite. Wutentbrannt über die Aktion seines Gegenübers musste Saibene festgehalten werden. Somit wurde wohl Schlimmeres verhindert. 

Im Anschluss nahm der bis dahin zur Ruhe gekommene Saibene bei Magenta Sport Stellung zum Vorfall: „Sie haben es ja gesehen, die Bilder: Kein Kommentar.“ Auf Nachfrage, ob er Henke danach nochmals gesehen oder gesprochen habe? „Ich muss ihn auch nicht sehen. Das sagt alles aus. Kein Problem. Alles gut!“ Als Saibene die Bilder sieht, dass ihn seit Torwart festhält, um nicht auf den Ingolstädter loszugehen, lacht er: „Das war vielleicht besser für Henke!“

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Warum sich Henke zu diesem Aussetzer hinreißen ließ, ist bislang ungeklärt. Ein Nachspiel dürfte seine Aktion in jedem Fall haben. Kurios zudem: Noch im März dieses Jahres arbeiteten die beiden in Ingolstadt zusammen.

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