Felix Brych gestikuliert auf dem Platz

Felix Brych beendet seine Karriere im Sommer als Bundesliga-Rekordschiedsrichter. Foto: imago/Sportfoto Rudel

„Schwieriger, Leistungsniveau standzuhalten“: Rekord-Schiri beendet Karriere

Abpfiff für Felix Brych: Der deutsche Rekord-Schiedsrichter beendet im Sommer seine Karriere. Das gab der 49-Jährige am Sonntag bekannt.

„Als Sportler merkt man, dass es immer schwieriger wird, diesem Leistungsniveau standzuhalten. Ich habe mit meiner Frau gesprochen. Auch mit dem DFB. Jetzt ist der Zeitpunkt, wo man die nächste Saison planen müsste. Und in diese Saison werde ich nicht mehr gehen“, sagte Brych in der Sendung Bild Sport bei Welt TV.

Brych leitete seit 2004 bisher 351-Bundesligaspiele

Der promovierte Jurist aus München ist seit 1999 DFB-Schiedsrichter. Brych leitete seit 2004 bisher 351 Spiele in der Bundesliga und kam bei der WM 2014 in Brasilien und 2018 in Russland zum Einsatz. „Ich muss über Grenzen gehen. Der Aufwand, den ich betreiben muss, ist exorbitant hoch. Es ist ein Traum, in der Bundesliga zu pfeifen, aber es muss sich lohnen. Ich bin froh, dass ich diesen Schritt machen kann. Ich will dieses Ende selber setzen“, sagte Brych, der fünfmal als DFB-Schiri des Jahres (2013, 2015, 2016, 2018, 2021) und zweimal als Welt-Schiedsrichter (2017, 2021) ausgezeichnet wurde.

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Am 25. November 2023 hatte Brych einen Kreuzbandriss erlitten – ausgerechnet im 344. Bundesligaspiel seiner Karriere, bei dem er den Rekord von Wolfgang Stark einstellte. Es dauerte bis September 2024, ehe er wieder ein Bundesligaspiel pfiff.

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