Kevin Schade im Spiel gegen FC Schalke 04
Kevin Schade im Spiel gegen FC Schalke 04
  • Kevin Schade wechselt von Freiburg zu Brentford.
  • Foto: IMAGO/Eibner

Rekord-Transfer für Freiburg: Deutsches Talent in die Premier League

Frisch nach ihrem bedeutsamen Heimsieg gegen Liverpool stellt Brentford einen Neuverpflichtung aus der Bundesliga vor. Der Tabellenneunte der Premier League machte den Transfer des jungen Freiburger Stürmers Kevin Schade am Mittwoch offiziell.

Der deutsche U21-Nationalspieler bleibt zunächst bis zum Saisonende per Leihe. Im Sommer besteht dann für eine Kaufverpflichtung in Höhe von knapp 25 Millionen Euro Brentford, falls der 21-Jährige auf eine gewisse Anzahl von Einsätzen kommt. Die Laufzeit beträgt dann fünf Jahre.

Mit dem Transfer würde Schade den Türken Caglar Söyüncü (2018 für 21,1 Millionen zu Leicester City) als teuersten SC-Verkauf ablösen.

Schade wollte unbedingt nach England

Brentfords Trainer Thomas Frank schwärmte bereits von seinem Neuzugang: „Er ist ein junges, vielversprechendes Talent, in dem wir großes Potenzial sehen. Wir verfolgen ihn schon eine Weile und glauben, dass er zu unserem Spielstil passen wird.“ Weiter sagt er: „Er hat ein tolles Tempo und ist sehr vielversprechend in der Art, wie er hinter die Abwehr läuft.“

Schade selbst sagt zum Wechsel: „Ich habe Freiburg viel zu verdanken. Beim Sport-Club bin ich Bundesligaspieler geworden und der Verein stand auch in schwierigen Zeiten immer hinter mir. Erlebnisse wie der Aufstieg in die 3. Liga,  das erste Bundesligator in Mönchengladbach oder die Spiele in der Europa League werden mich immer begleiten. In England sehe ich die Chance auf den nächsten Schritt in meiner Karriere. Diese Chance möchte ich unbedingt ergreifen.“

Brentford war schon im Sommer an Schade dran

Kevin Schade schaffte letzte Saison seinen Durchbruch in der ersten Mannschaft von Christian Streich. Ihm gelangen in seiner ersten Profisaison vier Tore und eine Vorlage. Der gebürtige Potsdamer, der nach einer langwierigen Bauchmuskelverletzung seinen Comeback erst im September geben konnte, stand in der aktuellen Saison nur zweimal in der Freiburger Startelf. In acht erzielte er dabei Bundesligaspielen ein Tor. Zwar spielt er meistens auf dem rechten Flügel, wurde zuletzt aber auch als Mittelstürmer eingesetzt.


MOPO

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Brentford soll schon im Sommer bei Freiburg wegen Schade angefragt haben.

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