Sergio Ramos, Marcelo und weitere Spieler von Real Madrid
  • War Kapitän Sergio Ramos an einer Revolte beteiligt, um Trainer Antonio Conte zu verhindern?
  • Foto: Imago

„Wenn er kommt…“: Spieler-Revolte gegen Trainer bei Real Madrid?

Erst vor wenigen Tagen gab Real Madrid die Verpflichtung von Trainer Ancelotti als Nachfolger des zurückgetretenen Zinédine Zidane bekannt. Diese Entscheidung kam für viele überraschend, denn die Medien hatten Antonio Conte, der nach dem Titelgewinn mit Inter Mailand zurückgetreten war, zum Top-Favoriten für den Posten ernannt. Nun kamen Gerüchte auf, dass die Spieler an der Nicht-Verpflichtung von Conte einen entscheidenen Anteil gehabt haben sollen.

„Times“-Journalist Duncan Castles berichtet im Podcast „Transfer Window“, dass sich bis zu zehn Madrid-Stars bei Klub-Präsident Florentino Pérez gemeldet haben sollen, um sich ausdrücklich gegen eine Verpflichtung Contes auszusprechen. Die Botschaft dabei war klar: „Wenn er kommt, werden wir gehen.“

Real Madrid: Wehrten sich Kroos und Co. gegen Conte als Trainer?

Unbekannt bleibt, welche Spieler sich an dem Protest beteiligten. Da Conte tatsächlich nicht Trainer wurde, müssen es aber Stars mit Einfluss gewesen sein.

Diego Conte
Diego Conte soll von den Madrid-Spielern als Trainer abgelehnt worden sein.

Bereits vor drei Jahren kamen Gerüchte um einen Conte-Wechsel zu den „Königlichen“ auf, damals sprachen sich die Spieler jedoch auch öffentlich gegen ihn aus. Kapitän Sergio Ramos sagte, das man Respekt „nicht diktieren“ könne, „weder durch einen Namen einen anderen Weg“ – man müsse ihn „sich verdienen“. Dabei sei „die Verwaltung der Kabine wichtiger als das taktische Wissen des Trainers“.

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Daraus ergibt sich die Frage, ob der 35-Jährige auch dieses Mal an der Revolte gegen Conte beteiligt war. Fest steht: Die Zukunft bei Real Madrid steht für Ramos auf sehr wackeligen Beinen. Grund dafür ist ein Zerwürfnis mit Florentino Pérez während der Corona-Pandemie. Ramos weigerte sich damals gegen eine Gehaltskürzung von zehn Prozent und unterstellte dem Klub mit dem eingesparten Geld „Kylian Mbappés Gehalt“ bezahlen zu können. Sein Vertrag läuft Ende des Monats aus.

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