Messi
Messi
  • Bei seiner PSG-Premiere hatte Lionel Messi einen eher unauffälligen Auftritt.
  • Foto: imago/PanoramiC

Messi-Debüt für Paris: Das größte Highlight gab es nach dem Abpfiff

Eine innige Umarmung mit Neymar, dann lief Lionel Messi erstmals in seiner Profi-Karriere für einen anderen Verein als den FC Barcelona auf den Fußball-Platz. Der 34 Jahre alte Superstar feierte am Sonntagabend sein Debüt im Dress von Paris Saint-Germain. Nach 65 Minuten auf der Ersatzbank wurde der sechsmalige Weltfußballer beim 2:0-Sieg von PSG bei Stade Reims für seinen Freund Neymar eingewechselt und von den Fans mit Applaus begrüßt.

Bei seinem Einstand mit der Rückennummer 30 konnte der Ausnahmespieler noch keine entscheidenden Akzente setzen. Garant für den Erfolg des nach vier Spieltagen verlustpunktfreien Spitzenreiters der französischen Meisterschaft war der abwanderungswillige Star-Stürmer Kylian Mbappé, der in der 16. und in der 63. Minute traf. Der 22-Jährige, der mit Real Madrid in Verbindung gebracht wird, stand wie der deutsche Nationalspieler Thilo Kehrer auf dem Platz. Julian Draxler wurde in der 81. Minute für Angel di Maria eingewechselt.

PSG: Unauffällige Premiere von Messi

Lionel Messis Premiere verlief unauffällig. Zweimal setzte er zu Sololäufen an, blieb aber an den gegnerischen Spielern hängen. Mbappé wollte den Argentinier zweimal mit einem Pass für einen Torschuss bedienen, doch beide Male kam der Ball nicht an.

Nach dem Schlusspfiff wurde der viermalige Champions-League-Sieger von den Gegenspielern abgeklatscht. Reims‘ Torhüter Predrag Rajkovic hatte nach Abpfiff ein privates Anliegen gegenüber Messi. Der 25-Jährige hatte seinen Sohn auf dem Arm und hoffte auf ein Foto seines Sprösslings mit einem der größten Fußballer aller Zeiten. Messi zögerte nicht lang, nahm den kleinen Sohn auf den Arm und lächelte in die Kamera.

„Er war zufrieden mit der Mannschaft und glücklich, dass er sich mit seinen Kollegen weiterentwickeln kann. Er will weiterhin arbeiten, und ich bin sicher, dass wir bald noch besser sein werden“, sagte Trainer Mauricio Pochettino nach dem Debüt seines Landsmannes.

Das könnte Sie auch interessieren: England dreht wegen Ronaldo durch – und Juve verliert ohne ihn

21 Jahre hatte der Ausnahmefußballer zuvor für den FC Barcelona gespielt. Nur zwei Tage nach seinem tränenreichen Abschied von den Katalanen, bei denen es nach dem Auslaufen seines Vertrages nicht zu einem neuen Abschluss gekommen war, hatte sich Messi Paris angeschlossen. Bei PSG hat er einen Kontrakt bis 2023 plus Option für eine weitere Saison. (dpa/pia)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp