Sandro Wagner als Trainer der SpVgg Unterhaching
  • Seit Juni 2021 ist Sandro Wagner Trainer der SpVgg Unterhaching.
  • Foto: imago/foto2press

„Noch ’ne Wurscht oder ein Bier?“: Sandro Wagner auf neuen Wegen

Ex-Nationalspieler Sandro Wagner lernt als Trainer des Regionalligisten SpVgg Unterhaching ganz neue Orte kennen. „Ich war zum Beispiel vorher noch nie in Schalding. Da gab’s dann eine Pressekonferenz draußen im Flutlicht vor hundert Leuten. ‚Magst du noch ’ne Wurscht oder ein Bier?‘, wurde ich gefragt. ‚Das jetzt nicht‘, habe ich gesagt“, äußerte der 34-Jährige im Interview der „Süddeutschen Zeitung“. „Aber es macht Spaß.“

Er sei zwar „ein Arschloch auf dem Platz“ gewesen. „Deshalb hat man mich unter einem anderen Image abgespeichert, mit dem Image habe ich auch gespielt“, sagte Wagner über seine bislang positiven Erfahrungen in der Liga. „Aber eigentlich bin ich ein netter Kerl, das merken die Leute jetzt auch.“

Sandro Wagner: So läuft es für ihn als Trainer von Unterhaching

Der frühere Bundesligaprofi (unter anderem FC Bayern, TSG Hoffenheim, Hertha BSC) ist seit Ende Juni 2021 Cheftrainer in Unterhaching.


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„Ich habe schon mit Mitte zwanzig gewusst, dass ich Trainer werden will, und habe Ordner angelegt“, sagte der achtmalige Nationalspieler. „Ich habe von jedem meiner Trainer Sachen gesammelt, egal von welchem: Heynckes, Nagelsmann, Löw, Schuster, Kovac, Luhukay, Neururer, Hitzfeld … ihre Taktik. Oder wie sie sich verhalten haben, wenn wir drei Spiele gewonnen oder verloren haben. Wie sie Zugänge und Weggänge kommuniziert haben. Zuletzt habe ich bei zwei Trainern noch mal nachgeschaut, wie sie ihre Vorbereitung aufgebaut haben.“ (mp/dpa)

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