Noussair Mazraoui und Jamal Musiala
Noussair Mazraoui und Jamal Musiala
  • Noussair Mazraoui reiht sich bei den Bayern in die Liste der Ausfälle ein.
  • Foto: IMAGO/Eibner

Herzbeutel-Entzündung: Bayern muss wochenlang auf WM-Helden verzichten

Bayern München muss unbestimmte Zeit auf Marokkos WM-Star Noussair Mazraoui verzichten. Bei dem 25-Jährigen war nach der WM bei einer Untersuchung durch Bayern-Mannschaftsarzt Roland Schmidt eine milde Entzündung des Herzbeutels festgestellt worden.

Mazraoui stehe Trainer Julian Nagelsmann wegen der Erkrankung „zunächst nicht zur Verfügung“, teilte der Rekordmeister am Freitag nach dem Abflug ins Trainingslager nach Katar mit. Die „Bild“ schrieb von einem wochenlangen Ausfall. Während des Turniers in Katar war der Außenverteidiger positiv auf das Coronavirus getestet worden und hatte deshalb das Viertelfinale gegen Portugal verpasst. Im Halbfinale gegen Frankreich hatte er bis zur Halbzeit gespielt und war dann ausgewechselt worden.

Mazraoui fehlt in seiner ersten Saison, Blind fliegt mit nach Katar

Mazraoui kam erst im Sommer ablösefrei von Ajax Amsterdam zu den Bayern. Er kommt bis jetzt auf elf Ligaeinsätze, in denen er drei Torvorlagen für sich verbuchen kann. In der Champions-League wurde der Marokkaner bislang in fünf der sechs Bayern-Spiele eingesetzt.

Die französischen Nationalspieler Dayot Upamecano, Benjamin Pavard und Kingsley Coman reisten am Freitag nicht mit dem Team, sondern nach Vereinsangaben direkt nach Doha. An Bord des Bayern-Sonderflugs war dagegen der am Donnerstag neu verpflichtete Daley Blind.

Verletzungspech bei den Bayern: Mazraoui ist nicht der einzige, der länger fehlt

Marcel Sabitzer fehlte indes wegen einer Influenza. Ob der Österreicher nachreisen wird, blieb erst einmal offen. Zudem muss der deutsche Fußball-Rekordmeister muss langfristig schon auf Manuel Neuer (Unterschenkelbruch), Lucas Hernandez (Kreuzbandriss) und Sadio Mané (Sehnenriss am Wadenbeinköpfchen) verzichten. Sie werden ihr Reha-Programm in den kommenden Tagen in München fortsetzen, hieß es.


MOPO

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Die Bayern bereiten sich bis 12. Januar in Doha auf die anstehenden Aufgaben vor. Am 20. Januar startet der Tabellenführer mit dem Spitzenspiel bei RB Leipzig in die Restsaison. (sid/dpa/nswz)

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