Peter Hyballa wird künftig bei Türkgücü München das Kommando haben
  • Peter Hyballa wird künftig bei Türkgücü München das Kommando haben.
  • Foto: imago/Ritzau Scanpix

Nach Mobbing-Vorwürfen: ZDF-Experte ist jetzt Trainer in der 3. Liga

Drittligist Türkgücü München hat sich nach nur neun Spielen von seinem Trainer Petr Ruman getrennt. „Leider haben wir sportlich nicht die Entwicklung gesehen, die wir uns zu diesem Zeitpunkt der Saison gewünscht haben“, erklärte Geschäftsführer Max Kothny am Montagnachmittag laut Mitteilung. Peter Hyballa, der zuletzt in der zweiten dänischen Liga gecoacht hatte, werde neuer Cheftrainer.

Der Verein reagierte mit der Entlassung von Ruman, der das Traineramt erst im Sommer übernommen hatte, auf den schwachen Saisonstart. Nach neun Spielen und zwölf Punkten belegen die Münchner lediglich Platz zehn in der Liga. Drei der letzten vier Spiele gingen verloren – darunter das 1:3 am Samstag beim 1. FC Saarbrücken.

Trotz Vorwürfe bei Esbjerg fB: Türkgücü München verpflichtet Peter Hyballa als neuen Trainer

„Wir haben mit Peter Hyballa sehr gute Gespräche geführt und glauben, dass er taktisch als auch auf emotionaler Ebene der richtige Mann ist, um in Zukunft unsere ehrgeizigen Ziele zu verfolgen und umzusetzen. Er bringt jahrelange nationale sowie internationale Erfahrung mit, nun wollen wir mit ihm den Weg zurück in die Erfolgsspur finden“, formulierte Kothny die Erwartungen an den neuen Coach.


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Hyballa hatte zuletzt beim dänischen Zweitligisten Esbjerg fB gearbeitet. Dort beschuldigten ihn im vergangenen Juli 21 Spieler, nicht die nötigen fachlichen und menschlichen Qualitäten zu haben, um die Mannschaft zu führen. Zudem seien Spott und Mobbing bei Hyballa an der Tagesordnung gewesen. Der ZDF-Taktik-Eyperte (war bei der EM im Einsatz) wies die Vorwürfe als „Rufmord“ zurück und gab seinen Posten als Trainer im August auf.

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„Türkgücü München ist ein Klub, der sich im Aufbau befindet und in dem eine sehr große Perspektive steckt. Ich freue mich auf die anstehende Aufgabe und darauf, mit der Mannschaft unsere ehrgeizigen Ziele in Angriff zu nehmen“, sagte der 45-Jährige zu seiner neuen Aufgabe. (dpa/seb)

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