Leipzig-Trainer Jesse Marsch
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Neue Corona-Maßnahmen: RB Leipzig rechnet mit Politik ab

RB Leipzig hat auf die erneuten Geisterspiele wegen rasant steigender Coronazahlen in Sachsen mit Kritik an der Politik reagiert.

„Kein Verständnis haben wir dafür, dass es die sächsische Regierung überhaupt zu dieser Situation hat kommen lassen“, schrieb der Klub am Samstag auf seiner Homepage, „die höchste Infektionsrate aller Bundesländer einhergehend mit der niedrigsten Impfquote ist ein Beleg dafür, dass die Politik es in Sachsen bislang nicht geschafft hat, tragfähige Konzepte umzusetzen, um die Pandemie wirksam einzudämmen.“

RB Leipzig: Kritik an Geisterspiel-Regelung in Sachsen

Man werde die neue Gesetzeslage „akzeptieren und respektieren“, betonte RB. Die Staatsregierung in Sachsen hatte am Freitag unter anderem beschlossen, dass beim Profisport keine Zuschauer mehr ins Stadion dürfen. Die neue Regelung trifft auch die Zweitligisten Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue. 


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Mit den neuen Maßnahmen, die zunächst bis zum 12. Dezember gelten, reagierte Sachsen auf die enorm gestiegenen Infektionen im Freistaat. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Samstag bei knapp 800 und damit bundesweit am höchsten. Gleichzeitig ist die Impfquote mit knapp 58 Prozent bei den Zweitimpfungen bundesweit am niedrigsten.

Bayern: Zuschauerauslastung von „maximal 25 Prozent“

Leipzig muss demnach in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen am 28. November und gegen Borussia Mönchengladbach am 11. Dezember sowie in der Champions League gegen Manchester City am 7. Dezember vor leeren Rängen spielen.

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In Bayern, von ähnlich hohen Inzidenzen betroffen, hatte zuvor die Landesregierung die Auslastung der Stadien und Hallen bei Sportveranstaltungen auf „maximal 25 Prozent“ reduziert. Die Maßnahmen sollen am Dienstag im Landtag beschlossen werden und bis zum 15. Dezember gelten. (kk/sid)

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