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Wolfsburg Profis nach dem Unentschieden in Leverkusen
  • Die Profis des VfL Wolfsburg bereuen ihren maskenfreien Auftritt in der Bahn vor dem Leverkusen-Spiel.
  • Foto: imago/regios24

Masken-Eklat im Zug: Schmadtke spricht deutliche Worte – und droht Profis

Die Profis des VfL Wolfsburg haben sich nach ihrem stark kritisierten Verhalten bei der Anreise mit der Bahn zum Bundesliga-Spiel in Leverkusen reumütig gezeigt. „Es war ein Riesenfehler. Das geht auch nicht“, sagte Kapitän Maximilian Arnold nach dem 2:2 bei Bayer.

Einzelne Spieler des VfL hatten sich im Fernzug nicht an die geltende Maskenpflicht gehalten, wie auf einem Video der ARD-Sportschau zu sehen ist. Zudem sollen sie sich teilweise über die Regeln lustig gemacht haben. Der Club hatte bereits am Samstagmittag um Entschuldigung gebeten und eine Aufarbeitung angekündigt.

Jörg Schmadtke kritisiert Profis und Betreuer scharf

Besonders Geschäftsführer Jörg Schmadtke kann den Vorfall gar nicht verstehen. „Was passiert ist, ärgert mich extrem. Die Jungs sollten anfangen, den Kopf einzuschalten“, sagte der 58-Jährige dem kicker. „Wenn die Spieler glauben, dass sie sich darüber hinwegsetzen können, dann ist das nicht hinnehmbar.“

Gleichzeitig ist er aber auch von den zahlreichen Betreuern enttäuscht. „Da waren genug Leute, die es hätten regeln können“, führte Schmadtke aus und drohnte: „Wenn es noch einmal passiert, werden wir nur noch mit dem Bus durch die Gegend fahren.“


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Arnold fragte allerdings angesichts des Videos auch, ob es in Deutschland „keine anderen Probleme“ gebe. „Es wird nicht wieder vorkommen“, sagte er, und auch Felix Nmecha äußerte: „Es wurde bereits angesprochen. Nächstes Mal machen wir es nicht.“ Der VfL hatte in einer Mitteilung von „unprofessionellem und unangebrachtem Verhalten“ geschrieben.

„Es tut mir wahnsinnig leid“: Niko Kovac entschuldigt sich

Trainer Niko Kovac sagte am Samstagabend, er habe noch am Freitag mit der Mannschaft gesprochen, „und sie aufgeklärt. Im Zug muss man im Gegensatz zum Flugzeug eine Maske tragen. Es tut mir wahnsinnig leid. Es darf nicht mehr vorkommen.“ (dpa/dhe)

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