Martin Kind blickt in die Ferne
Martin Kind blickt in die Ferne
  • Hannover 96 will die Abberufung von Martin Kind als Geschäftsführer der Profiabteilung durchsetzen.
  • Foto: imago/Picture Point

„Setzt Lizenz aufs Spiel“: Schlammschlacht zwischen Kind und Hannover geht weiter

Neues Jahr, alter Streit: Auch 2023 geht bei Hannover 96 die Auseinandersetzung zwischen Geschäftsführer Martin Kind und dem Verein Hannover 96 e.V. weiter. Streitpunkt zwischen beiden Seiten ist dieses Mal die Vertragsverlängerung mit Sportdirektor Marco Mann, über die Kind den Verein im Vorfeld nicht informiert hatte, obwohl er dazu nach Auffassung von Vereinsvorstand Sebastian Kramer verpflichtet sei.

„Martin Kind hält sich weder an Gesellschaftsrecht noch an Verbandsrechtund setzt so die Lizenz der DFL aufs Spiel. Das ist das Problem, und zwar ein sehr großes“, sagte Kramer der „Bild“.

Hannover 96: Kramer wirft Kind Regelbruch vor

Laut Kramer verstößt Kind mit seinen Alleingängen gegen die 50+1-Regel und setzt damit auch die Lizenz des Fußball-Zweitligisten aufs Spiel. „Durch die Handlungen des Geschäftsführers Martin Kind wird die 50+1-Regel nicht eingehalten, obwohl dies lizenzrelevant ist“, sagte Kramer.


MOPO

Was ist in dieser Woche im Volkspark passiert? Jeden Freitag liefert Ihnen die Rautenpost Analysen, Updates und Transfer-Gerüchte – pünktlich zum Wochenende alle aktuellen HSV-News der Woche kurz zusammengefasst und direkt per Mail in Ihrem Postfach. Hier klicken und kostenlos abonnieren.


Die Führung des Stammvereins hatte Kind im Juli überraschend als Geschäftsführer abberufen. Hintergrund des Konflikts sind mehrere Unstimmigkeiten zwischen beiden Seiten. Der Stammverein sieht sein Weisungsrecht eingeschränkt.

Das könnte Sie auch interessieren: „Wirklich schwer zu ertragen“: Ex-Bundesliga-Star bricht auf dem Feld in Tränen aus

Kind verweist darauf, dass ihn laut Satzung nur der Aufsichtsrat der Management GmbH, der mit je zwei Vertretern der Kapital- und Vereinsseite besetzt ist, abberufen dürfe. Vor Gericht bekam Kind bislang zweimal recht. (dpa/yj)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp