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  • Lionel Messi mit dem Ballon d'Or
  • Foto: WITTERS

„Völlig blass!“ Matthäus schießt gegen Sieger Messi – Ronaldo stinksauer

Lothar Matthäus hat die Niederlage von Robert Lewandowski vom FC Bayern München bei der Vergabe des Ballon d’Or mit deutlichen Worten kritisiert.

„Ehrlich gesagt verstehe ich nach dieser Wahl die Welt nicht mehr. Bei allem Respekt für Lionel Messi und alle anderen großartigen, nominierten Spieler. Keiner hätte es so verdient gehabt wie Lewandowski“, sagte Matthäus bei Sky: „Dass er nicht gewonnen hat, ist für mich nicht nachvollziehbar.“

Robert Lewandowki landete beim Ballon d’Or einen Platz hinter Lionel Messi

Am Montagabend hatte sich der argentinische Superstar Lionel Messi zum siebten Mal den Ballon d’Or gesichert. Für Lewandowski reichte es nur zu Platz zwei. „Messi hat zwar mit Argentinien die Copa America gewonnen, ist aber in Paris völlig blass“, sagte Matthäus.


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Lewandowski dagegen habe „den Jahrhundert-Rekord von Gerd Müller geknackt“, betonte der 60-Jährige mit Blick auf die 41 Tore des Polen in der vergangenen Bundesligasaison: „Er führt schon wieder die Torjägerliste in jedem Wettbewerb an, hat national und international auch in diesem Jahr alle überragt.“

Auch nach Ansicht von Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn hätte Lewandowski den Ballon d’Or „verdient gehabt“. Doch auch ohne die Auszeichnung sei „Lewy im Olymp der Größten des Weltfußballs längst angekommen“, schrieb Kahn bei Twitter: „Ich bin gespannt, welche Rekorde er mit unserem Klub in der Zukunft noch aufstellen wird. Er wird auch im nächsten Jahr wieder ein Kandidat sein.“

Cristiano Ronaldo kritisiert „France Football“

Cristiano Ronaldo hat derweil kurz vor der Zeremonie zum Ballon d’Or den Mitorganisator der wichtigen Fußball-Auszeichnung scharf attackiert. „Pascal Ferré hat gelogen, er hat meinen Namen benutzt, um für sich selbst zu werben und für die Zeitung, für die er arbeitet“, schrieb Ronaldo auf Instagram. Damit ging er auf Äußerungen des Chefredakteurs von „France Football“ ein, der behauptet hatte, dass Ronaldos größtes Ziel sei, seine Karriere mit mehr Goldenen Bällen als sein Dauerrivale Lionel Messi (siebter Triumph) zu beenden.

„Es ist inakzeptabel, dass die Person, die für die Verleihung eines so prestigeträchtigen Preises verantwortlich ist, auf diese Weise lügt, in absoluter Respektlosigkeit gegenüber jemandem, der France Football und den Ballon d’Or immer respektiert hat“, ergänzte Ronaldo. Der Portugiese hat in seiner Karriere fünfmal die vom französischen Fachmagazin veranstaltete Auszeichnung gewonnen. Dieses Mal wurde er nur Sechster.

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Ronaldo war am Montag bei der Gala in Paris nicht vor Ort. Er widersprach dabei, dass der Grund eine Quarantäne sei. Sein Fokus sei bereits auf das nächste Spiel mit Manchester United gerichtet. Das neue Team von Trainer Ralf Rangnick trifft am Donnerstag auf den FC Arsenal. (aw/sid/dpa)

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