Handgemenge beim Spiel zwischen Liverpool und Manchester City
Handgemenge beim Spiel zwischen Liverpool und Manchester City
  • Ilka Gündogan (l.) mitten Handgemenge beim Spiel zwischen Liverpool und Manchester City
  • Foto: imago/Action Plus

Gündogan schubst, Haaland trifft: City wirft Liverpool raus

Nach dem Frust von Katar hat Nationalspieler Ilkay Gündogan mit Englands Meister Manchester City im englischen Ligapokal ein sattes Erfolgserlebnis gefeiert und den FC Liverpool um Trainer Jürgen Klopp ausgeschaltet. Im ersten europäischen Pflichtspiel-Highlight vier Tage nach dem WM-Finale besiegte ManCity die „Reds“ auch durch einen Treffer von Stürmerstar Erling Haaland 3:2 (1:1) und zog ins Viertelfinale ein.

Haaland, der mit Norwegen die WM-Endrunde verpasst hatte, brachte Manchester bereits in der 10. Minute in Führung, Fabio Carvalho (20.) glich für Liverpool aus. Nach dem Wechsel sorgte Riyad Mahrez (47.) für die erneute City-Führung, Topstürmer Mo Salah (48.) gelang postwendend der erneute Ausgleich. Nathan Ake, mit den Niederlanden im WM-Viertelfinale am späteren Weltmeister Argentinien gescheitert, traf schließlich zum Sieg (58.).

Ligapokal: Manchester City schmeißt Liverpool raus.

Gündogan, der in Katar mit dem DFB-Team das erneute bittere Vorrunden-Aus kassiert hatte, stand in der Startelf und in der 78. Minute gemeinsam mit zwei anderen Akteuren im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Schiri David Coote. Denn: Nachdem sich Rodrigo und Fabinho im Mittelkreis in die Haare gekriegt hatten und sich fast an die Gurgel gesprungen waren, stieß Gündogan den 29-Jährigen Fabinho zu Boden. Zu seinem Glück sah er für diese Aktion nicht einmal Gelb.


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Wie Gündogan stand auch Stefan Ortega in der Startelf. Der Ex-Bielefelder, der in der Liga Nummer zwei ist, hatte beim 2:0 gegen den FC Chelsea in der dritten Runde überragend gespielt.

Auf beiden Seiten kamen weitere Akteure zum Einsatz, die mit ihren Mannschaften bei der WM mehr oder weniger hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Manchesters Teammanager Pep Guardiola bot unter anderem Phil Foden, Jack Grealish (beide England) und Kevin de Bruyne (Belgien) auf, Klopp setzte auf Uruguays Darwin Nunez in der Startelf.

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Besonders Haaland, der nach seinem Wechsel aus Dortmund zu ManCity überragend in die Saison gestartet war, hatte nach der zähen Spielpause auf den „Restart“ gebrannt. Für ihn war es im 19. Pflichtspiel für seinen neuen Klub der 24. Treffer. (sid/nswz)

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