Fußballexperte Reiner Calmund
  • Reiner Calmund hat kein Verständnis für die spärliche Verabschiedung Jogi Löws.
  • Foto: picture alliance

„Große Scheiße“: Calmund pöbelt nach Löw-Verabschiedung

17 Jahre Trainer der Nationalmannschaft inklusive gewonnener Weltmeisterschaft 2014. Vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein wurde sich offiziell von Joachim Löw verabschiedet. Für viele hätte diese Feier aber größer ausfallen dürfen – darunter auch Reiner Calmund.

Die Zeremonie dauerte nur etwa zwei Minuten, in denen Löw von DFB-Interimspräsident Peter Peters eine Urkunde überreicht bekam. Zwar waren auch einige ehemalige Spieler und Weltmeister von 2014 anwesend, einige ließen sich aber auch nicht blicken. So waren Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und Mario Götze gar nicht erst angereist.

Experten kritisieren Schweinsteiger, Lahm und Götze

Der ehemalige Fußballfunktionär Reiner Calmund beanstandete im „Doppelpass“ von Sport1 die Verabschiedung in Wolfsburg als „große Scheiße“. Der Umgang mit Löw gefalle ihm nicht, denn „Jogi Löw, Sepp Herberger, Helmut Schön und Franz Beckenbauer sind Weltmeister geworden. Löw hat mit knapp 200 Länderspielen die meisten gemacht und auch die meisten gewonnen. Da wäre ein bisschen mehr Lametta schon erforderlich gewesen“.


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Der Kritik wegen des Fehlens einiger Weltmeister schloss sich Stefan Effenberg an. „Das hat etwas mit Respekt zu tun. Den hat Löw dort nicht bekommen“, ergänzte der Sport1-Experte. Er halte es für selbstverständlich, bei einer solchen Veranstaltung persönlich zu erscheinen.

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Der ehemaligen Nationalspielerin Inka Grings ging es genauso. „Schweinsteiger hat abgesagt, weil die Kinder krank waren. Lahm hat abgesagt, weil seine Frau eine Party gemacht hat. Götze hat gesagt, er telefoniert noch mal mit ihm. Das finde ich schon heftig“, monierte sie. „Ein Podolski oder Boateng fliegen dahin und am nächsten Morgen wieder zurück. Das ist Respekt.“

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