DFB-Spieler Leroy Sané
  • Leroy Sané (l.) hat seine Kritiker verstummen lassen.
  • Foto: WITTERS

„Ein toller Mensch“: Wie Sané unter Flick zu neuer Stärke fand

Im Sommer wurde er noch von den eigenen Fans ausgepfiffen. Nun ist Leroy Sané Publikumsliebling. Weil der 25-Jährige sich die Kritik zu Herzen genommen und sich aus der sportlichen Krise herausgekämpft hat.

Beim 9:0 der deutschen Nationalelf gegen Liechtenstein war der Bayern-Star der beste Mann auf dem Platz. Vor 26.000 Fans in Wolfsburg erzielte er zwei Tore, fiel mit Spielwitz und der einen oder anderen Defensiv-Aktion auf. Für die Leistung des Offensiv-Spielers gab es danach Lob von Hansi Flick. „Ich glaube, die letzten Wochen haben einfach gezeigt, was er für ein toller Spieler ist“, schwärmte der Bundestrainer, der nicht nur Sanés Aktionen im Angriff spitze findet. „Was mir noch mehr gefällt, ist sein Wille, dem Ball nachzujagen, den Gegner unter Druck zu setzen. Das hat er top gemacht. Wirklich eine gute Entwicklung, weil er auf diesem Niveau Woche für Woche spielt.“

23 Torbeteiligungen in 23 Spielen: Sané blüht bei Bayern und dem DFB auf

Ein Kniff im Verein, der Sané half: Beim FC Bayern lässt Trainer Julian Nagelsmann ihn mittlerweile hauptsächlich im Zentrum anstatt auf dem linken Flügel agieren. Dort kann er sein Potenzial deutlich besser entfalten. Auch gegen Liechtenstein kam Sané hauptsächlich durch die Mitte und spielte mit unglaublicher Leichtigkeit. „Von seinem Laufstil ist er einzigartig“, sagte Flick.


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Von Altbundestrainer Joachim Löw wurde der Angreifer aus dem Kader für die WM 2018 in Russland gestrichen. Der angebliche Grund: mangelnde Einstellung. Dies kann man Sané nun nicht mehr vorwerfen. Unter Flick hat der ehemalige Manchester-City-Star in fünf Länderspielen vier Treffer erzielt. Für seine sieben DFB-Tore zuvor hatte er 34 Partien gebraucht.

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Seine starke Quote in dieser Saison: In 23 Spielen für Bayern und die Nationalelf kommt Sané auf 23 Torbeteiligungen. Auch die lasche Körpersprache, für die er oft kritisiert wurde, hat der selbstreflektierte Spieler abgelegt. Flick ist begeistert: „Ich freue mich für ihn, denn er ist auch ein toller Mensch.“

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