Bundestrainer Hansi Flick (r.) und sein Vorgänger Joachim Löw.
  • Mit einem Sieg gegen Liechtenstein würde Bundestrainer Hansi Flick (r.) seinem Vorgänger Joachim Löw einen 15 Jahre alten Rekord streitig machen.
  • Foto: imago/Sven Simon

Gegen Liechtenstein: Diesen Rekord will Flick Vorgänger Löw klauen

Er hatte abermals nichts Gutes zu verkünden. Nach den Corona-Wirrungen mit fünf Ausfällen (Süle, Kimmich, Gnabry, Musiala, Adeyemi) und dazu zwei Verletzungen (Wirtz, Schlotterbeck) muss Bundestrainer Hansi Flick am Donnerstag gegen Liechtenstein (21 Uhr, live bei RTL) auch auf Julian Draxler (muskuläre Probleme) verzichten. Ungeachtet dessen stehen die Zeichen in Wolfsburg auf Rekordsieg.

Nach der EM im Sommer übernahm Flick, seine Bilanz ist mit fünf Siegen makellos. Das schaffte vor ihm nur Vorgänger Joachim Löw, der vorm Liechtenstein-Spiel vor der Partie feierlich verabschiedet wird. Anschließend will sich Flick dann den alleinigen Rekord schnappen.

Im Hinspiel siegte das DFB-Team gegen Liechtenstein mühevoll 2:0

Klappen sollte das in jedem Fall, wenngleich das 2:0 im Hinspiel – zugleich Flicks Premiere – Mühe bereitete. „Liechtenstein wird uns erneut einen großen Fight liefern wollen“, weiß Flick, stellt aber klar: „Unser Ziel ist es, dass wir unseren Fans eine tolle Leistung zeigen und sie feiern können.“

Nach dem Abpfiff hat der 56-Jährige dann noch ein anderes Ziel vor Augen. Wie in alten Zeiten möchte er „ein schönes Glas Rotwein“ mit Vorgänger Löw trinken, der ihn 2006 zu seinem Assistenten beim DFB machte. „Dieser Anruf hat mein Leben verändert“, verrät Flick. „Ich empfinde eine große Dankbarkeit. Jogi ist als Mensch außergewöhnlich.“

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