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Mikel Arteta
  • Mikel Arteta war nach der 0:1-Niederlage bei Newcastle United außer sich.
  • Foto: Imago / PA Images

„Es ist peinlich, es ist eine Schande“: Neuer VAR-Zoff in der Premier League

Nach Arsenals erster Saison-Niederlage in der Liga ist der Trainer schwer verärgert. Nicht seine Spieler, sondern die Schiedsrichter bekommen den Zorn des Spaniers zu spüren.

Trainer Mikel Arteta hat nach der ersten Saison-Niederlage mit dem FC Arsenal in der englischen Premier League scharfe Kritik am Video Assistant Referee (VAR) geübt. „Es ist peinlich, es ist eine Schande. Das ist es, was es ist: eine Schande“, polterte der 41 Jahre alte Spanier nach der 0:1-Niederlage am Samstag bei Newcastle United.

Mikel Arteta über VAR: „Es macht mich krank“

Newcastle, am kommenden Dienstag in der Champions League zu Gast bei Borussia Dortmund, hatte durch ein umstrittenes Tor von Anthony Gordon (64. Minute) gewonnen. Der Treffer wurde minutenlang vom Video-Assistenten geprüft und schließlich gegeben. „Es ist nicht akzeptabel, es steht zu viel auf dem Spiel“, wetterte Arteta. „Es macht mich krank, so fühle ich mich. Es macht mich krank, ein Teil davon zu sein.“

Das Tor hätte nach Ansicht des Arsenal-Trainers aus mehr als nur einem Grund nicht gegeben werden dürfen. Vor der Flanke von Joe Willock sei der Ball klar im Aus gewesen, zudem wurden ein mögliches Foul von Vorlagengeber Joelinton und eine mögliche Abseitsposition des Torschützen überprüft. Der Treffer hielt aber allen drei Checks stand.

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In Sachen Video-Schiedsrichter sei die Premier League weit entfernt davon, sich „die beste Liga der Welt“ nennen zu können, echauffierte sich Arteta. Für viel Aufsehen hatte in der Premier League Anfang Oktober ein VAR-Skandal bei Liverpools Niederlage gegen Tottenham gesorgt.

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Arsenal hatte diesmal aber auch Glück bei einer Schiedsrichter-Entscheidung, als der deutsche Nationalspieler Kai Havertz in der ersten Halbzeit nach einem harten Foul nicht die Rote Karte, sondern lediglich Gelb sah. (kk/dpa)

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