x
x
x
Luis Diaz zeigt die Trikot-Botschaft „Freiheit für Papa“
  • Bei seinem Tor am vergangenen Wochenende bat Luis Diaz noch per Trikot-Botschaft um „Freiheit für Papa“. Nun wurden seine Worte erhört.
  • Foto: imago/Action Plus

Nach Entführung: Vater von Liverpool-Star wieder frei – Militär spielte eine Rolle

Der entführte Vater des kolumbianischen Nationalspielers Luis Díaz ist nach fast zwei Wochen freigelassen worden. Er wurde in einem Hubschrauber zum Flughafen von Valledupar im Department Cesar gebracht, wie im Fernsehsender Caracol am Donnerstag zu sehen war. Der Prozess der Befreiung fand laut Medienberichten unter der Leitung der katholischen Kirche und einer UN-Kommission statt.

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hatte die linke Guerillaorganisation ELN kürzlich zur sofortigen Freilassung des Vaters aufgefordert. Auch der Profi vom englischen Premier-League-Club FC Liverpool selbst richtete sich nach einem Treffer bei einem Spiel mit der Aufschrift „Freiheit für Papa“ auf seinem T-Shirt und einem bewegenden Statement im Anschluss direkt an die Entführer.

FC Liverpool: Vater von Luis Diaz freigelassen

Luis Manuel Díaz und seine Frau waren am 28. Oktober im Department Guajira im Nordosten des Landes von einer Einheit der Rebellengruppe verschleppt worden. Während die Mutter des Liverpool-Profis kurz darauf gerettet wurde, befand sich der Vater weiterhin in der Gewalt der Guerilleros.

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.

Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Zuletzt hatte es immer wieder mögliche Anzeichen für eine anstehende Freilassung gegeben, die sich allerdings immer wieder verzögerte. Die Rebellen hatten den Streitkräften des südamerikanischen Landes vorgeworfen, durch ihre starke Präsenz in der Region die Übergabe zu gefährden.

Das könnte Sie auch interessieren: „Ausgerechnet am 9. November“: Nazi-Schmierereien schocken Schalke

Bei der Freilassung von Geiseln in Kolumbien ist es üblich, dass sich das Militär aus einem bestimmten Gebiet zurückzieht, um eine Übergabe der Verschleppten zu ermöglichen und bewaffnete Zusammenstöße zu verhindern. Medienberichten zufolge zog sich das Militär daraufhin aus dem Gebiet zurück. (kk/dpa)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp