Randal Kolo Muani
Randal Kolo Muani
  • Randal Kolo Muani lässt seine Zukunft in Frankfurt offen.
  • Foto: imago/osnapix

Premier League „ein Traum“: Aber Eintracht will WM-Star nicht ziehen lassen

Eintracht Frankfurt hat viele begehrte Spieler, vor allem den neuen französischen Stürmerstar Randal Kolo Muani. Den will man aber partout nicht vorzeitig gehen lassen.

Der Vize-Weltmeister kann sich einen Verbleib in Frankfurt grundsätzlich auch vorstellen, lässt aber Raum für weitere Spekulationen. „Wenn ich noch etwas länger bei der Eintracht bleiben kann, dann bleibe ich hier. Aber ich habe keinen Plan“, sagte Kolo Muani bei Sky.

Randal Kolo Muani verzichtet auf SGE-Bekenntnis

Zu einem Engagement über den Sommer hinaus wollte sich der 24-Jährige allerdings noch nicht konkret äußern: „Ich weiß nicht, was morgen oder in den nächsten Tagen passiert. Darauf kann ich jetzt keine Antwort geben.“ Aktuell konzentriere er sich „auf das Trainingslager und habe Spaß mit den Jungs. Alles weitere wird kommen“.


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Mit der Eintracht hat Kolo Muani (Vertrag bis 2027) zumindest in der Rückrunde noch einige Ziele. „Wir wollen in der Champions League generell so weit wie möglich kommen und uns in den Top-Platzierungen der Bundesliga festsetzen“, sagte der junge Offensivspieler, der bei der WM mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte: „Die CL-Qualifikation ist ein Ziel von uns.“

Viel-Weltmeister träumt von der Premier League

Kolo Muani, der erst im vergangenen Sommer zum Europa-League-Sieger gewechselt war, fühlt sich in Frankfurt und in der Bundesliga aktuell sehr wohl. „Es ist ein Verein, der mich mit offenen Armen aufgenommen hat. Es ist eine große Familie“, sagte Kolo Muani: „Es fühlt sich an, als ob ich schon fünf Jahre hier bin.“ Die Bundesliga sei „die perfekte Liga für mich“. Klar könne er sich auch vorstellen mal in der Premier League zu spielen, „aber das ist noch weit weg und ein Traum“, sagte Kolo Muani.

Frankfurts Sportchef Markus Krösche will den Franzosen auch bei hohen Millionen-Offerten aktuell nicht abgegeben. „Nein. Wir haben klar gesagt, dass wir keinen Leistungsträger verkaufen wollen. Dafür gibt es keinen Grund. Das bleibt auch so“, bekräftigte der Manager bei Sky.

Krösche will mit Leistungsträgern verlängern

Krösche möchte auch die Ende Juni auslaufenden Kontrakte mit Mittelfeldspieler Daichi Kamada und Verteidiger Evan Ndicka verlängern. „Man wird in den nächsten Wochen sehen, wie sie sich entscheiden“, sagte Krösche. „Ich verstehe, dass es für beide Spieler wichtige Zeitpunkte ihrer Karriere sind. Sie benötigen Zeit. Die bekommen sie von uns auch.“ Drängen wolle er sie aber nicht: „Ich bin kein Freund von Ultimaten und werde den beiden Spielern auch kein Ultimatum setzen.“

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Erfreut ist er, dass Ex-Weltmeister und Offensivspieler Mario Götze zu einem dominierenden Faktor des Achtelfinalisten der Champions League geworden ist. „Mario Götze hat uns fußballerisch auf ein anderes Level gehoben. Er ist ein außergewöhnlicher Fußballer“, sagte Krösche. (sid/dpa/nswz)

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