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Max Kruse am Ball im Paderborn-Trikot.
  • Max Kruse absolvierte bereits sein erstes Testspiel beim SC Paderborn gegen Preußen Münster.
  • Foto: imago/RHR-Foto

„Eher steigt Paderborn auf“: Neuzugang Kruse stichelt gegen den DFB

Überraschungs-Neuzugang Max Kruse hat sich das erste Mal seit der Verkündung des Transfers zum SC Paderborn den Fragen der Medienvertreter gestellt. Sticheleien gegen den DFB konnte er dabei nicht sein lassen.

Vor rund einer Woche war die Überraschung des Zweitligisten perfekt. Der Stürmer selbst verkündete den Transfer im Kruse-Style. Per Instagram-Livestream gab er seine Entscheidung bekannt und präsentierte zugleich seine Rückennummer 10.

Kruse lehnt das Geld ab: Angebote aus den USA

Kruse, der ein halbes Jahr vereinslos war, wurde im November letzten Jahres beim VfL Wolfsburg rausgeschmissen. Bei den Wölfen verdiente der 35-Jährige angeblich 3,8 Millionen Euro pro Saison. Laut Informationen der „Sport-Bild“ hat Kruse seit seinem Rauswurf mehrere lukrative Angebote von Teams der MLS aus den USA bekommen. Dennoch entschiede sich der Offensiv-Mann für die Westfalen, wo er maximal mit allen Prämien und Sonderzahlung 500.000 Euro verdient.

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Sein Ziel beim Zweitligisten formulierte Kruse klar: „Ich habe richtig Bock auf Fußball, bin erfolgshungrig und will mit dem SC Paderborn oben angreifen“. Eine kleine Spitze erlaubte sich der Ex-Nationalspieler dabei gegen das kriselnde DFB-Team mit Bundestrainer Hansi Flick. „Eher steigt Paderborn in die Bundesliga auf, als dass Deutschland nächstes Jahr Europameister wird.“ Im letzten Jahr spielten die Paderborner teilweise um den Aufstieg mit und landeten am Ende auf Platz 6.

„Allen nochmal zeigen“: Kruse ist motiviert

„Die Motivation, es allen noch einmal zeigen zu wollen, war über die ganzen zehn Monate da.“ erklärt der Ehemalige St.Pauli-Spieler. Dementsprechend ist er auch Top-Fit, wie Kruse selbst sagt. „Wenige haben erwartet, dass ich mich überhaupt fithalte“. Spätestens „in 3-4 Wochen“, am ersten Spieltag, will er es allen zeigen.

„Irgendwie schaffe ich es ja doch jedes Jahr, meine Leistung abzurufen. Das zählt am Ende. Da ist das Drumherum eigentlich egal.“ so Kruse. Der Neuzugang bringt dem SC Paderborn eine Erfahrung aus 307 Bundesliga-Einsätzen und 97 Toren mit. Seine Karriere begann der Stürmer bei Werder Bremen im Jahr 2007. Es folgten Wechsel zum FC St.Pauli, SC Freiburg, Gladbach, Fernebahce, Union Berlin und zweimal Wolfsburg.

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Beim SC Paderborn trifft Kruse auf Trainer Lukas Kwasniok, welcher zuletzt vor allem negativ in den Schlagzeilen stand. „Von der Menschlichkeit, vom Typ her sind wir ein bisschen ähnlich“ sagt Kruse und fügte hinzu „Wir haben uns von Anfang an gut verstanden.“

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