Zukunft ungewiss: Wie sieht die Zukunft des BVB-Juwels aus?
  • Wechselt oder bleibt er? Youssoufa Moukokos Zukunft bei Borussia Dortmund ist ungewiss.
  • Foto: Imago / Treese

„Muss mich verabschieden“: Moukoko sorgt beim BVB für Wirbel

Der als Wunderkind gepriesene Youssoufa Moukoko hat eine unbefriedigende Saison hinter sich. Nur 16 Einsätze in der Liga verbuchte der frühere St. Paulianer. Vor diesem Hintergrund ist seine Zukunft bei Borussia Dortmund offen.

Mit seinem Siegtor gegen Hertha BSC wurde Youssoufa Moukoko zu einem Hauptdarsteller im Abstiegskampf am letzten Spieltag. Doch das große Talent ist davon abgesehen in dieser Saison in der Bundesliga nicht über eine Minirolle hinaus gekommen. Künftige Engagements? Ungewiss!

Kehl reagiert auf Moukoko-Posts

Der 17-Jährige sorgte nach dem Spiel gegen die Berliner im sozialen Netzwerk Snapchat mit Fotos und Nachrichten für Wirbel. „Nach sechs Jahren mit wunderschönen Momenten muss ich mich verabschieden”, hieß es dort unter anderem. „Youssoufas Nachrichten waren unbedarft formuliert. Er wollte sich scheinbar bei seinen scheidenden Kollegen bedanken”, stellte der künftige Sportdirektor Sebastian Kehl klar. Die Beiträge wurden danach gelöscht.

Auch wenn Kehl Wechselgerüchten entgegentrat, die Diskussionen um das Toptalent werden anhalten. Moukoko ist trotz seiner häufigen Verletzungen unzufrieden mit seiner Spielzeit. 210 Spielminuten auf 16 Liga-Einsätze verteilt (zwei Tore, zwei Vorlagen) entsprechen nicht seinen Vorstellungen. Nur einmal stand der jüngste Spieler und Torschütze der Bundesliga-Geschichte in der Startelf.


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„Wir sind im Austausch. Wir gucken, was das Beste für ihn und seine Entwicklung ist. Es ist schon wichtig, dass er irgendwann Spielzeit bekommt”, sagte Trainer Marco Rose zuletzt. Ihn würde es „freuen, wenn wir es schaffen, den nicht einfachen Weg bei uns gemeinsam zu gehen”.

Spanische „AS“: Real will Moukoko

Doch was will Moukoko? Sein Vertrag läuft noch bis 2023. Da gebe es „keinen neuen Stand”, sagte Kehl den Zeitungen der Funke Mediengruppe: „Er hat einen Vertrag bis 2023, und wir wollen diesen gerne mit ihm verlängern.” Laut Ruhr Nachrichten stocken aber die Verhandlungen. Zudem wäre auch ein Leih-Geschäft im Sommer möglich.

Die spanische Sport-Zeitung „AS” bringt den Youngster sogar mit Real Madrid in Verbindung. Die Königlichen sollen bereit sein, für den deutschen U21-Nationalspieler 20 Millionen Euro Ablöse zu bezahlen. Angesichts der prominenten Konkurrenz beim Champions-League-Finalisten erscheint ein Wechsel für Moukoko aber wenig sinnvoll.

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Rose warb zuletzt um Geduld – bei allen Beteiligten. „Wisst ihr, wie alt der Junge ist? Der ist 17. Dann wird geschrieben: Der Absturz des Youssoufa Moukoko. Wenn ich mit 17 so was über mich hätte ergehen lassen oder lesen müssen, weiß ich nicht, wie es mir gegangen wäre”, sagte der BVB-Coach. Er würde sich wünschen, „dass man den Jungen auch mal 17 sein und sich entwickeln lässt. Und ihm nicht noch irgendwelche Klötze ans Bein bindet, Druck aufbaut oder den Verein ins Achtung stellt.” (sid/pw)

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