Schiedsrichter trifft Entscheidung mithilfe des Videoassistenten
  • In Katar startet eine Testphase, Abseits mithilfe einer neuen Technologie zu erkennen.
  • Foto: imago/Jan Huebner

Diese neue Abseitstechnik will die FIFA testen

Der Weltverband FIFA wird beim Arab Cup in Katar in den kommenden Wochen eine neue halbautomatische Abseitstechnologie testen.

Bei dem nach längerer Pause wieder ausgetragenen Turnier in Katar (30. November bis 18. Dezember) soll mithilfe einer künstlicher Intelligenz im direkten Austausch mit dem Videoassistenten ermittelt werden, wenn sich ein Spieler im Abseits befindet. 

Kameras sollen Schiedsrichtern und Videoassistenten helfen

Pierluigi Collina, Chef der FIFA-Schiedsrichterkommission beschrieb den Testlauf als „den bisher wichtigsten Versuch“ der neu entwickelten Technologie. Spezielle Kameras unter den Stadiondächern liefern dabei automatisch Tracking-Daten an die Videoassistenten, die an speziellen Abseitsstationen entsprechende Situationen prüfen können. 


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„Die Technik ist sowohl bei der Spielvorbereitung als auch bei der Entscheidungsfindung auf dem Platz sehr nützlich“, sagte Collina: „Bei Abseitssituationen wird die Entscheidung getroffen, nachdem nicht nur die Position der Spieler, sondern diese auch anhand ihrer Beteiligung am Spielzug analysiert worden sind.“ Die endgültige Entscheidung bleibe aber weiterhin „in der Hand des Schiedsrichters“.

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Beim Arab Cup messen sich 16 Teams aus dem arabischen Raum, es ist das Nachfolgeturnier des von 1963 bis 2012 neunmal ausgetragenen Arabischen Nationalpokals. Gespielt wird in den Stadien der WM 2022, das Event wird somit zum wichtigsten Testlauf für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr (21. November bis 18. Dezember 2022). (aw/sid)

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