Prinz Abdulaziz bin Turki Al-Faisal bei einer Pressekonferenz.
Prinz Abdulaziz bin Turki Al-Faisal bei einer Pressekonferenz.
  • Prinz Abdulaziz bin Turki Al-Faisal hat weiter Lust auf einen Premier-League-Klub.
  • Foto: IMAGO / Pacific Press Agency

Das wird Proteste geben: Saudis zeigen Interesse an Manchester und Liverpool

Saudi-Arabiens Sportminister Prinz Abdulaziz bin Turki Al-Faisal hofft darauf, dass die zum Verkauf stehenden englischen Fußballvereine Manchester United und FC Liverpool von saudischen Investoren übernommen werden.

„Wenn jemand aus dem privaten Sektor kommt, werden wir das definitiv unterstützen, denn wir wissen, dass sich das positiv auf den Sport im Königreich auswirken wird“, sagte Al-Faisal in Interviews der Sender BBC und Sky News. „Es ist die am meisten verfolgte Liga in Saudi-Arabien, und es gibt hier viele Premier-League-Fans.“


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Sowohl Manchester United als auch der FC Liverpool hatten in den vergangenen Wochen mitgeteilt, dass die US-amerikanischen Klubbesitzer – die Familie Glazer bei Man United und die Fenway Sports Group bei Liverpool – offen für Angebote sind.

Newcastle United schon in den Händen von Saudi-Arabien

Im vergangenen Jahr war bereits Newcastle United vom öffentlichen Investmentfonds aus Saudi-Arabien übernommen worden und befindet sich damit praktisch im Besitz des Landes. Die Übernahme ist umstritten, weil Saudi-Arabien wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik steht.

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Der saudische Sportminister äußerte außerdem die Hoffnung, dass der seit der Trennung von ManUnited vereinslose Cristiano Ronaldo in der saudischen Liga anheuert. „Wer würde ihn nicht in der eigenen Liga wollen?“, sagte der Prinz dem Sender Sky News. „Er ist ein Vorbild für viele junge Spieler – er und Messi.“ (dpa/dhe)

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