Keine Lust auf Belarus: Stefan Baumgarts Klub 1. FC Köln fordert den Ausschluss weißrussischer Teams von europäischen Wettbewerben.
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  • Foto: imago/Laci Perenyi

Duell in der Conference League droht: 1. FC Köln fordert Ausschluss von Belarus

Der 1. FC Köln fordert einen Ausschluss belarussischer Teams aus den Europacup-Wettbewerben der UEFA. Der Klub begründet seine Forderung mit einem „Blick auf die politische Lage“ und die „Unterstützung Russlands durch die belarussische Regierung beim Angriffskrieg gegen die Ukraine“. Man habe bereits ein entsprechendes Schreiben an UEFA-Präsident Aleksander Ceferin geschickt, hieß es in der FC-Mitteilung am Donnerstag.

Der FC wartet derzeit noch auf seinen Gegner für die Play-off-Spiele um eine Teilnahme an der Conference League. Je nach Verlauf der noch zu spielenden Qualifikationsrunden könnte Köln auf ein Team aus Belarus treffen, aktuell sind noch vier Mannschaften im Rennen.


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In dem von den Geschäftsführern Christian Keller und Philipp Türoff unterzeichneten Brief forderten die FC-Bosse die UEFA dazu auf, „der Empfehlung des IOC (Internationales Olympisches Komitee, d. Red.) nachzukommen und neben den russischen Mannschaften ebenfalls die Teams aus Belarus mit sofortiger Wirkung von allen europäischen Wettbewerben auszuschließen“.

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Zuletzt hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigt, dass der Ausschluss russischer National- und Vereinsmannschaften aus internationalen Fußball-Wettbewerben rechtens sei und Proteste russischer Vereine und des Verbandes zurückgewiesen. Das IOC sprach Ende Februar die Empfehlung an die Weltverbände verschiedener Sportarten aus, russische und belarussische Athletinnen und Athleten auszuschließen. (sid/pw)

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