Hertha BSCs Geschäftsführer Sport Fredi Bobic
Hertha BSCs Geschäftsführer Sport Fredi Bobic
  • Fredi Bobic kann sich einen Wechsel von der Hertha zum DFB durchaus vorstellen.
  • Foto: imago/Joachim Sielski

Bobic will Wechsel zum DFB nicht ausschließen: „Kein großes Problem mit Flick“

Fredi Bobic kann sich einen Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorstellen. „Wenn irgendwas funktionieren kann, was auch meine Person betrifft, dann kann ich nie etwas ausschließen. Ich lebe in der Realität und so dynamisch kann der Fußball sein“, sagte der Geschäftsführer von Hertha BSC bei MagentaTV.

Bobic gilt als ernsthafter Kandidat für die Nachfolge von Geschäftsführer Oliver Bierhoff. Dass sein Name in der Debatte um die Bierhoff-Nachfolge immer wieder genannt wird, sei ihm nicht egal. „Es ist natürlich so, dass das mit einem etwas macht. Das ist ganz selbstredend und auch ganz klar.“ Er gehe aber „ruhig und strukturiert vor“ und habe bei Hertha BSC viel zu tun, „das ist mein Hauptfokus, das ist mein wichtigster Fokus, den ich gerade aktuell habe“.


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Der DFB müsse „erst mal die nötigen Profile erstellen und wissen: Was möchten wir am Ende für die Zukunft?“ Dazu müsse man dann die richtige Person finden. „Das können auch andere sein, das muss nicht ich sein“, sagte Bobic.

Fredi Bobic spricht über sein Verhältnis zu Hansi Flick

Befragt nach dem Verhältnis zu Bundestrainer Hansi Flick sagte Bobic, er habe „mit Hansi nie ein großes Problem gehabt“. Er schätze ihn als Mensch und als Trainer, „der unheimlich vieles erreicht hat in sehr kurzer Zeit“. Flick genieße bei ihm eine sehr hohe Anerkennung. „Ich hoffe einfach nur, dass er auch das Quäntchen Glück hat und das richtige Händchen hat, auch für die Zukunft im Hinblick auf die EM 2024.“

Watzke wünscht sich Nachfolgelösung für Bierhoff noch vor Weihnachten

Der DFB und Bierhoff hatten sich nach dem WM-Debakel in Katar nach 18 Jahren am vergangenen Montag getrennt. DFB-Vize Hans-Joachim Watzke hatte am Donnerstag erklärt, dass eine Lösung vor Weihnachten wünschenswert wäre. Er wisse aber nicht, ob dies realistisch sein. „Wir haben keinen Zeitdruck. Genauigkeit geht vor Schnelligkeit“, sagte Watzke. (sid/dpa/nswz)

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