Jerome Boateng von Olympique Lyon
  • Jerome Boateng ist ein Freund extravaganter Kleidung.
  • Foto: Getty Images

Boateng kritisiert Weltfußballer-Wahl

Jerome Boateng, der aktuell für Olympique Lyon aufläuft, hat die Wahl zum Weltfußballer nicht nachvollziehen können. Wie viele andere auch, hätte der 33-Jährige seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Robert Lewandowski den Vorzug gegeben. Und auch eine Prognose für den Bundesliga-Knaller ließ er sich nicht nehmen.

Im Gespräch mit „Spox“ und „Goal“ erklärte er in Hinblick auf die diesjährige Vergabe des Ballon d’Or: „Wenn es nur danach geht, den besten Spieler der Welt zu bestimmen, ist das vom Talent und der Qualität her natürlich entweder Messi oder Cristiano Ronaldo“, gehe es aber nach Statistiken und gewonnenen Titeln, sieht er Robert Lewandowski an erster Stelle: „Es ist schade für Lewy, weil er es auf jeden Fall verdient hätte.“

Jerome Boateng drückt dem FC Bayern München die Daumen gegen Borussia Dortmund

So kommt für Boateng die Frage auf: „Was soll Lewy denn noch machen? Sich auf den Kopf stellen und ein Tor von der Mittellinie aus schießen?“ Berechtigte Frage, immerhin hat Lewandowski 25 Tore und zwei Vorlagen in bisher 20 Saison-Einsätzen erzielt – eine beeindruckende Bilanz. Zwar sei es für den Polen mit Sicherheit eine „große Enttäuschung“ gewesen, Boateng ist sich aber sicher, das werde „ihn das nur weiter motivieren. Er wird weiter angreifen“.


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Bezogen auf das Topspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gab der Verteidiger zu: „Ich bin immer noch großer Bayern-Fan“ – wem Boateng am Wochenende die Daumen drückt, ist also klar. Die bisherige Saison des Rekordmeisters „läuft“, so der 33-Jährige. Abgesehen vom Aus im DFB-Pokal spielten seine alten Kollegen einen „attraktiven Fußball“, bei dem er gerne zuschaue. „Man sieht auch eine Handschrift des neuen Trainers“, sagte Boateng.

Boateng: Lewandowski ist besser als Haaland

Im direkten Vergleich der beiden hochkarätigen Stürmer sieht er Lewandowski noch vor Erling Haaland. „Lewy ist von der Qualität her noch einmal eine Stufe über ihm“, gab aber zu bedenken: Haaland „ist noch jung und kann sich weiter verbessern“. Er sehe „definitiv die Qualität und die Möglichkeit, eines Tages auf diese Stufe zu gelangen“.

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„Beim FC Bayern geht es am Ende darum, möglichst viele Titel zu gewinnen“, resümierte Boateng den Anspruch seines alten Arbeitgebers. Und sofern Lewandowski den Niederschlag beim Ballon d’Or verkraftet hat, dürfte er wohl erneut einen entscheidenden Beitrag dazu leisten. Vielleicht ja schon gegen Verfolger BVB.

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