Sandro Wagner
  • Ex-Profi Sandro Wagner knöpfte sich in einem Interview das Bayern-Talent Michael Cuisance vor.
  • Foto: imago/ULMER Pressebildagentur

„Bei Bayern nichts zu suchen!“ Sandro Wagner knöpft sich Störenfried vor

Der FC Bayern München ist souveräner Herbstmeister, hinzu kommen neun Punkte Vorsprung zur Winterpause auf Verfolger Borussia Dortmund. Doch beim Rekordmeister tut sich zunehmend ein Problemfall auf. Diesen knöpfte sich nun Ex-Profi Sandro Wagner ordentlich vor.

Gemeint ist das 22-jährige Bayern-Talent Michael Cuisance, welches in der aktuellen Saison erst zu zwei Kurzeinsätzen unter Trainer Julian Nagelsmann gekommen ist. Zudem verdichten sich die Anzeichen, dass Cuisance sich mehr und mehr Unbeliebt bei den eigenen Kollegen macht.

Zuletzt legte sich der Franzose während des Spiels mit Stürmer Robert Lewandowski an, zudem soll der 22-Jährige Nagelsmann nach „Bild“-Informationen sein Trikot vor die Füße geworfen haben, weil Cuisance aktuell wenig Spielzeit bekommt.


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Wagner findet deutliche Worte für Cuisance-Verhalten

Ex-Bayern-Profi Sandro Wagner kritisierte das Verhalten des Youngsters nun scharf. „Wenn sich dann ein junger Spieler entscheidet, da zu bleiben – aus finanziellen Gründen, Bequemlichkeit oder was auch immer -, dann muss er damit rechnen, dass Einsatzzeiten schwierig werden“, polterte Wagner bei „Bild“ und legte nach: „Früher hätte es wahrscheinlich eine Watschn gegeben. Das darf man heute nicht mehr. Man muss also damit anders umgehen. So ein Spieler hat bei Bayern München nichts zu suchen. Das muss man ganz ehrlich sagen.“ Die letzten Eskapaden seien zudem „sinnbildlich für den Charakter eines Spielers“, so Wagner.

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Ohnehin dürfte die Ehe zwischen Cuisance und dem Rekordmeister bald beendet sein. Der Franzose, der 2019 von Borussia Mönchengladbach zum FCB wechselte, setzte sich bisher bei den Bayern nicht durch. Eine Leihe dürfte die beste Option für beide Parteien sein. Zuletzt wurde der 22-Jährige bereits zu Olympique Marseille verliehen. Seit Juni weilt Cuisance nun wieder in München.

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